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07.11.2017
Vom Bruch: „Erst schwänzen, dann abschreiben“
Bremer Senat reagiert auf Bildungsdesaster
Mit Erstaunen kommentiert der bildungspolitische Sprecher, Dr. Thomas vom Bruch, die heute vom Senat beschlossenen Maßnahmen an Bremer Schulen. „Erst schwänzen, dann abschreiben! Anders kann man es nicht beschreiben, wenn der Bürgermeister trotz miserabler Bildungsergebnisse zunächst eine Regierungserklärung verweigert und der Senat dann Maßnahmen präsentiert, die  stark dem ähneln, was die CDU-Fraktion vorgelegt hat“, sagt der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende.
Dr. Thomas vom Bruch
Mehr Matheunterricht, ein zusätzliches Jahr an der Grundschule, die Einrichtung eines Qualitätsinstitutes, fortlaufende Untersuchungen und Kompetenzmessung bei den Schülerinnen und Schüler oder die Aktivierung von Teilzeitkräften sind einige der Forderungen, die die CDU-Fraktion in ihrem Antrag  „Bremen darf den Anschluss im Bildungsbereich nicht vollends verlieren!“ bereits formuliert hatte. Der Antrag der Christdemokraten wurde von SPD und Grünen mitunterzeichnet und in einer Neufassung (Drs. 19/1279) für die morgige Bürgerschaftssitzung eingereicht.

Der politische Druck auf den Senat, die Untätigkeit aufzugeben, sei in der letzte Zeit von allen Seiten gewachsen, so vom Bruch. Daher begrüße er es, dass der rot-grüne Senat offenbar endlich aufgewacht und anstatt von Ausreden nun dazu übergegangen sei, konkrete Maßnahmen zu benennen. Dabei habe dieser viele Forderungen aus dem aktuellen Antrag der CDU-Fraktion gleich oder ähnlich übernommen: „Wir fühlen uns in unserer Arbeit bestätigt. Für den Senat aber ist es ein Armutszeugnis. Es zeugt von großer Ideenlosigkeit, wenn es  erst mehrere desaströse Bildungsstudien, unzählige Parlamentsdebatten, Aufforderungen zur Regierungserklärungen und Anträge von Opposition und eigenen Fraktionen braucht, bis der Senat überhaupt reagiert. Wieder einmal scheint der Senat meilenweit weg von den Problemen unseres Landes“, sagt vom Bruch. In den kommenden Monaten werde sich der Senat an der Umsetzung seiner Ankündigungen messen lassen müssen.




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