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Kinder und Jugend
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In Bremen leben fast 34 Prozent aller Kinder und Jugendlichen in Armut: Das bedeutet erfahrungsgemäß auch einen ungleich schlechteren Zugang zu frühkindlichen Bildungsangeboten, zum System Schule und zu außerschulischen Bildungsmaßnahmen. Wir sind davon überzeugt, dass von Armut betroffene Kinder am Besten über die Teilhabe an Bildung aus der Armutsspirale ausbrechen können. Gute Bildung führt zu guten Schulabschlüssen zu besseren Chancen auf eine Berufsausbildung oder ein Studium und letztendlich zu einem Beruf der dauerhaft ein auskömmliches Einkommen sichert.

Der Start in eine gelingende Bildungskarriere wird im frühkindlichen Bereich gelegt. Für die CDU-Bürgerschaftsfraktion ist daher klar, dass der Betreuungsgedanke im Kita-Bereich, insbesondere im letzten Kindergartenjahr, mit dem Ziel eines vorschulischen Charakters weiterentwickelt werden muss. Wir setzen uns deshalb dafür ein, das letzte Kindergartenjahr perspektivisch verbindlich, dabei aber beitragsfrei, zu gestallten. Unser Ziel ist es hierbei, allen Kindern bestmögliche Startvoraussetzungen in die Schullaufbahn zu ermöglichen.
Um diesem Anspruch nachzukommen und gleichzeitig dem Ziel einer Vereinbarkeit von Familie und Beruf stärker Rechnung zu tragen, ist für die CDU-Bürgerschaftsfraktion ein zügiger und flächendeckender Ausbau der Betreuungsangebote im frühkindlichen Bereich unerlässlich.

Die CDU Bürgerschafsfraktion hat deshalb die Errichtung von Jugendberufsagenturen in Bremen und Bremerhaven unterstützt. Dort wird jungen Menschen, an der Schwelle zwischen Schule und Erwerbsleben, durch eine rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit zwischen JobCentern, Arbeitsagenturen und Jugendhilfeträgern beim Übergang in Ausbildung oder Arbeit Betreuung und Hilfe aus einer Hand geboten. Wir sehen momentan allerdings deutlichen Nachholbedarf bei der Funktionsfähigkeit der Jugendberufsagentur Bremen. Sie muss mehr sein als ein Papiertiger. Die Betreuung von Kindern darf, insbesondere für Alleinerziehende, kein Hindernis für die Aufnahme einer Ausbildung oder Beschäftigung sein.

Kinder und Jugendliche in Bremen müssen zudem besser vor Drogen und Missbrauch geschützt werden und verdienen den besonderen Schutz des Staates. Kindeswohlgefährdung durch Drogen oder soziale Vernachlässigung ist für uns nicht akzeptabel. An den meisten staatlichen Stellen, die in den Kommunen für das Kindeswohl Sorge tragen, bestehen ein eklatanter Personalmangel und eine hohe Arbeitsbelastung. Das gilt sowohl für die Casemanager in den Jugendämtern, die Familienhebammen, die rund um die Geburt Hilfestellungen leisten und auch für die Amtsvormünder. Die CDU strebt deshalb eine personelle Aufstockung in diesen Bereichen an. Eine Gefährdung von Leib und Leben von Kindern können wir nicht hinnehmen. Zusätzlich möchten wir überprüfen, ob eine Kindergartenpflicht für Kinder aus dem Drogenumfeld umgesetzt werden kann.

Kinder und Jugendliche brauchen darüber hinaus eine gute Infrastruktur, um sich in Bremerhaven und Bremen wohlzufühlen. Dazu gehören, Freiräume und -flächen zum Spielen und Lärmen, saubere und sichere Spielplätze und ein verlässlich ausfinanziertes Anpassungskonzept, das Angebote der offenen Kinder- und Jugendhilfe in jedem Stadtteil ebenso wie allgemeine Beratungs- und konkrete Hilfsangebote für Familien ermöglicht.


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