Hintergrund
  • Teaser
  • Teaser
  • Teaser
  • Teaser
  • Teaser
Social Network I Social Network II Social Network V Auf Kontrastseite umschalten Schrift vergrößern Schrift verkleinern
16.09.2013
Schuss in den Ofen statt Joboffensive
882.000 Euro ohne einen Nutzen ausgegeben
„Aus der Joboffensive ist ein Schuss in den Ofen geworden“, kommentiert die CDU-Abgeordnete Gabi Piontkowski das desolate Ergebnis des Projekts in Bremen. 41 zusätzliche Mitarbeiter sollen im Jobcenter dafür sorgen, dass in diesem Jahr 1.167 „marktnahe“ Arbeitslose in Beschäftigung vermittelt werden. Das jedoch hat bislang in keinem einzigen Fall geklappt. Die Kosten für die Stadtgemeinde Bremen belaufen sich laut einer Vorlage für den Haushalts- und Finanzausschuss auf 882.000 Euro bei Gesamtkosten von 5,8 Millionen Euro. Das Gremium tagt am Freitag.
Gabi Piontkowski
Gabi Piontkowski spricht von einer dilettantischen Umsetzung von Arbeitsmarktprogrammen in Bremen und mangelhaftem Controlling. Fehlentwicklungen von Projekten werden nicht oder nicht rechtzeitig erkannt, um Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Nicht umsonst weist Bremen die höchste Arbeitslosenzahl aller westdeutschen Bundesländer auf. Dieses schlechte Abschneiden hat Bremer Ursachen“, erklärt die CDU-Fraktionssprecherin für Finanzen.

Gabi Piontkowski wirft dem Senat vor, das schlechte Ergebnis unter den Teppich zu kehren. „Uns interessiert brennend, weshalb die Joboffensive in anderen Städten funktioniert hat, in Bremen aber nicht. An zu wenigen freien Stellen wird es nicht liegen“, erklärt sie.

Die CDU-Abgeordnete bedauert, dass die 882.000 Euro ohne einen Nutzen ausgegeben wurden. Denn die Mittel fehlen an anderer Stelle im Haushalt, zum Beispiel für die Weiterbeschäftigung von Schulsozialarbeitern und die Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen.


Diese Meldungen könnten Sie ebenfalls interessieren...
Alle verwandten Meldungen
X
... zur Übersicht
Alle verwandten Dokumente
... zur Übersicht
Like Box
© CDU FRAKTION BREMEN 2017 | KONTAKT | PRESSEKONTAKT | IMPRESSUM | LOGIN