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05.08.2013
Bremer Bildungspolitik versagt beim Ausbau der Ganztagsschulen
Bremen vergibt Bildungschancen durch Stopp der Ganztagsschulentwicklung
Rot-Grün hat die weitere Entwicklung der Ganztagsschulen in Bremen praktisch gestoppt. Dieses kritisiert Dr. Thomas vom Bruch, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion, mit Blick auf die jüngst veröffentlichte Studie der Bertelsmann Stiftung. Danach besuchen 28,2 Prozent der Bremer Schülerinnen und Schüler Ganztagsschulen. Der Bundesdurchschnitt liegt bereits bei 30,6 Prozent und es bestehe durch die Politik der Koalition die Gefahr, dass Bremen in den kommenden Jahren in der Versorgung mit Ganztagsschulplätzen im Ländervergleich weiter zurückfällt. Der Bedarf sei demgegenüber eher steigend.
„Wir brauchen mehr Ganztagsschulen und wir brauchen zum Teil auch eine andere Ganztagsschule. Neue Ganztagsschulen müssen in der Regel als gebundene Ganztagsschule ausgestaltet und bestehende offene Ganztagsschulen in der Zukunft in die gebundene Form weiterentwickelt und entsprechend ausgestattet werden“, so vom Bruch.

Laut der Studie wünschen sich ca. 70 Prozent der Eltern eine Betreuung durch die Ganztagsschulen. Der faktische Stopp der Ganztagsschulentwicklung in Bremen durch Rot-Grün sei hingegen genau das falsche Signal. Lediglich am Pfälzer Weg würde eine weitere Ganztagsschule auf den Weg gebracht. „Dieses ist deutlich zu wenig. Ganztagsschulen sind ein Schlüssel in unserem Bemühen um schulische Qualität, mehr Chancengerechtigkeit und eine bessere Vereinbarkeit von Kindererziehung und Beruf. In diesem Bereich zeigt sich insbesondere die Diskrepanz zwischen Rot-Grünen Ankündigungen, bildungspolitischen Notwendigkeiten sowie dem Elternwillen auf der einen Seite und dem realen Handeln des Senates auf der Anderen“, so der CDU Abgeordnete. Zudem müsse Ganztag auch als Ganztag pädagogisch genutzt werden. Gerade die Möglichkeit Unterricht anders zu gestalten und anders über den Tag zu verteilen, biete Chancen, Schule lernintensiver und bedarfsgerechter zu gestalten, Ungerechtigkeiten z.B. in der Hausaufgabenbewältigung zu reduzieren oder individualisierte Förderung und Forderung zu realisieren.

„Wir erwarten jetzt vom Senat ein langfristig angelegtes, schrittweise aufgebautes und gemeinsam mit den Schulen entwickeltes Zukunftskonzept für Bremen und Bremerhaven, das eine planbare und kontinuierliche Perspektive für die Ganztagsschule in Bremen aufzeigt. Wir brauchen endlich eine Kraftanstrengung der Koalition und Taten von Rot-Grün statt Stillstand. Wir brauchen ländergemeinsame Standards, einen gemeinsam beschlossenen perspektivischen Rechtsanspruch auf einen Ganztagsschulplatz bundesweit und wir benötigen eine gemeinsame Finanzierungsbasis. Auch deshalb wollen wir das sogenannte Kooperationsverbot für den Bildungsbereich insgesamt weiterentwickeln und den Bund stärker in die Pflicht nehmen“, so Thomas vom Bruch abschließend.


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