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10.07.2013
Späte Hilfe bei hohem Seegang – CDU-Abgeordneter Erwin Knäpper fordert neues Sicherheitskonzept für die Außenweser
Wasserschutzpolizei schlecht ausgerüstet
Der CDU-Abgeordnete Erwin Knäpper verlangt ein neues Sicherheitskonzept für die Außenweser. Er warnt vor massiven Risiken, die durch die eingeschränkte Einsatzbereitschaft der Wasserschutzpolizei entstehen. Sie verfügt über kein eigenes Boot, das ab einer Wellenhöhe von 1,50 Meter eingesetzt werden darf. Ein hochseetaugliches Küstenboot, das gemeinsam mit Niedersachsen genutzt wird, könnte im Notfall erst nach mehreren Stunden am Einsatzort sein.
Die Bremer Wasserschutzpolizei ist zwar für die Sicherheit auf der Außenweser zuständig. Sie verfügt aber seit dem Verkauf der „Bremen 3“ nur noch über ein kleines Streckenboot. „An der Stromkaje in Bremerhaven ist ganzjährig mit einer Wellenhöhe von 1,1 Meter zu rechnen“, erklärt Erwin Knäpper. Die Wellenhöhe hängt unmittelbar von der Windstärke und der Tide ab. „An rund 60 Tagen im Jahr werden Wellenhöhen von mehr als 1,50 Meter erreicht. Dafür ist das kleine Streckenboot der Polizei nicht ausgelegt.“

Bremen kooperiert zwar mit Niedersachsen, das im Notfall das hochseetaugliche Boot W3 zur Verfügung stellt. Doch Erwin Knäpper bezeichnet dies als trügerische Sicherheit. „Liegt das Boot zufällig vor Borkum, benötigt es bis zur Ankunft in Bremerhaven fast sechs Stunden. Im Falle einer Havarie muss die Wasserschutzpolizei schneller vor Ort sein können“, sagt Erwin Knäpper.

Der Bremerhavener CDU-Abgeordnete fordert ein Sicherheitskonzept, das lange Anfahrtswege vermeidet und die Einsatzbereitschaft der Wasserschutzpolizei vollständig herstellt.


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