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29.04.2013
Betrug an Senioren wird zu stiefmütterlich behandelt
CDU stellt Gutachten zur Kriminalität in Bremen vor
Der Bremer Senat schöpft die Möglichkeiten zur Bekämpfung der Kriminalität nicht aus. Vor allem Senioren könnten besser vor Betrug geschützt werden. Dies geht aus einem Gutachten zur „Alltagskriminalität“ in Bremen hervor, das das Institut für Polizei- und Sicherheitsforschung (IPOS) erstellt hat. Die CDU stellte die Ergebnisse am Mittag auf einer Pressekonferenz im Haus der Bremischen Bürgerschaft vor.
Das Gutachten beleuchtet die fünf häufigen Delikte Sachbeschädigung, Diebstahl, Wohnungseinbruch, Computerkriminalität und Straftaten zum Nachteil älterer Menschen. Erstmals liegen jetzt Zahlen für einzelne Reviere und Stadtteile vor. Die Herausgabe dieser Zahlen hatten SPD und Grüne in der Bremischen Bürgerschaft verhindert.

Bremen ist mit durchschnittlich 4.376 Diebstählen je 100.000 Einwohner die Hochburg der Diebe. Bundesweite Spitze ist die Stadt auch bei den Einbrüchen in Wohnungen. Auffällig: Die Fallzahlen schwanken von Jahr zu Jahr in den einzelnen Stadtteilen. Dies ist für den CDU-Abgeordneten Wilhelm Hinners ein Beleg dafür, dass der kurzfristige Einsatz von Sonderermittlern nicht ausreicht, um Dieben und Einbrechern auf Dauer das Handwerk zu legen.

„Durch eine dauerhafte Präsenz der Polizei an Brennpunkten und bessere Aufklärung könnten Straftaten verhindert werden. Vor allem der Betrug von Senioren wird noch viel zu stiefmütterlich behandelt“, sagt Wilhelm Hinners. Das Gutachten nennt Möglichkeiten für Verbesserungen. So gibt es beispielsweise in Bayern, Berlin, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Sachsen-Anhalt spezielle Sicherheitsberater für Senioren.

Unter dem Titel „Wir sind klüger als Betrüger“ wird die CDU-Fraktion in Bremens Stadtteilen die Ergebnisse der Studie vorstellen und über Möglichkeiten zur Prävention informieren. Kritik äußert Thomas Röwekamp, Vorsitzender der CDU-Fraktion, an Senator Ulrich Mäurer (SPD). Mäurer hat der Polizei die Teilnahme daran untersagt. Röwekamp: „Das Verbot sagt alles über die geistige Haltung des Senators zur Verbrechensbekämpfung aus. Herrn Mäurer ist die Parteipolitik offenbar wichtiger als die Aufklärung der Menschen zum Schutz vor Straftaten.“


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