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27.03.2013
„Senatorin Stahmann offenbart mangelnde Kenntnis über die Zustände bei der Unterbringung von minderjährigen Flüchtlingen“
Besuch in der Aufnahmestelle für Flüchtlinge
Nach der Kritik des Bremer Flüchtlingsrats an der Unterbringung von minderjährigen Flüchtlingen hat sich die CDU-Abgeordnete Sigrid Grönert heute selber ein Bild von der Situation in der Aufnahmestelle in Habenhausen gemacht. Dort leben nach Angaben des Sozialressorts 24 minderjährige Flüchtlinge ohne Eltern. Hinzu kommen drei Minderjährige, die von einem volljährigen Geschwisterkind begleitet werden.

Sigrid Grönert bestätigt Missstände und bekräftigt ihre Forderung, die Probleme unverzüglich zu lösen. Zu ihrem Besuch erklärt sie:
„Frau Stahmann offenbart geringe Kenntnis, wenn sie vom Schreibtisch aus die Kritik des Flüchtlingsrats an den unzumutbaren Zuständen in der Aufnahmestelle für Asylsuchende herunterspielt. Die Jugendlichen leben äußerst spartanisch in Räumen ohne Tisch und Schränke, ohne Waschbecken und ohne Rückzugsmöglichkeiten. Sie haben nur ein Bett und einen Stuhl. Sonst nichts. Die Minderjährigen müssen sich Sammelduschen mit Erwachsenen teilen. Die Duschsituation ohne Privatsphäre ist für traumatisierte Mädchen, die missbraucht und vergewaltigt aus ihrem Heimatland geflohen sind, unzumutbar.

Durch die Konflikte in Syrien und Afghanistan war lange absehbar, dass mehr Menschen nach Europa fliehen und somit auch in Bremen Asyl suchen werden. Die Senatorin macht es sich zu einfach, wenn sie sich von der Entwicklung überrascht zeigt. Frau Stahmann hat zu wenig vorausschauend geplant und die Probleme- in der Hoffnung, dass sie vorbeiziehen - auf sich zukommen lassen. Unsere Gesprächspartner haben betont: Die Beseitigung der Missstände scheitert nicht am Geld, sondern an der Suche nach geeignetem Wohnraum. Die Suche danach findet aber viel zu spät statt. Ich erwarte von der Senatorin, dass sie ihre Versäumnisse aufholt. Die Betroffenen brauchen akzeptablen Wohnraum, feste Bezugspersonen, angemessene Beschulung, wenn nötig auch psychologische Betreuung und zügig einen Vormund, der die wichtigsten Angelegenheiten mit ihnen regelt. Das ist die Grundlage für eine schnelle und gute Integration, die wichtig ist für die Zeit, die diese jungen Menschen in Deutschland verbringen werden.“


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