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13.11.2012
CDU hinterfragt drohende Personalnot in Bremens Kitas
Die Bremische Bürgerschaft wird sich auf Antrag der CDU-Fraktion mit der Personalnot im Bereich der Erzieherinnen und Erzieher befassen. Die Abgeordneten haben gestern eine Große Anfrage beschlossen. Darin hinterfragt die CDU unter anderem den zusätzlichen Bedarf an Fachkräften. Die Abgeordnete Sandra Ahrens hält dem rot-grünen Senat vor, das Thema seit über vier Jahren zu verschleppen.
Große Anfrage der CDU-Fraktion: Bedarf an Erzieherinnen und Erziehern im Land Bremen

„Bremen steuert auf einen dramatischen Fachkräftemangel hin, vor dem wir schon seit dem Jahr 2008 vielfach und in regelmäßigen Abständen gewarnt haben“, erläutert Sandra Ahrens. Damals bezifferte der Senat in der Antwort auf eine Anfrage der CDU den zusätzlichen Bedarf an Erzieherinnen und Erziehern bei einer Ausbauquote von 35 Prozent im U3-Bereich auf 1.000 (Drs. 17/526). Bis zum Sommer 2013 plant der Senat nun eine Ausbauquote von 42 Prozent. Damit liegt der Bedarf inzwischen höher als damals prognostiziert. SPD und Grüne haben das Thema in den Sitzungen der Bürgerschaft stets heruntergespielt. Zuletzt hat die Bildungssenatorin sogar im Rahmen der Ausbildung von Erzieherinnen an den drei Fachschulen für Sozialpädagogik drei Klassen geschlossen. „Der Senat und die Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen können niemand anders für die Personalnot verantwortlich machen, die unserer Kinderbetreuung durch ihre eigene Entscheidungen blüht“, sagt Sandra Ahrens.

In der Großen Anfrage will die CDU-Fraktion wissen, welche Maßnahmen der Senat bislang ergriffen hat, um der Personalnot in Kitas und Krippen entgegen zu wirken. So will Sandra Ahrens beispielsweise erfahren, ob Auszubildende nach der bestandenen Lehre zur Erzieherin bzw. zum Erzieher übernommen werden. Außerdem soll der Senat beantworten, ob er die schlechter ausgebildeten Sozialassistenten als Erstkräfte einsetzen will.

„Der steigende Bedarf an Betreuungsplätzen darf nicht zu einer Verschlechterung der Qualität in den Kitas und Krippen führen. Dies ist der berechtigte Anspruch aller Eltern, denen der Senat mit seiner Planung erfüllen muss“, erklärt Sandra Ahrens.


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