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21.07.2014
Senat verliert im Wettbewerb um dringend benötigte Lehrkräfte
Probleme bei Nach- und Neubesetzung von Lehrerstellen im Land Bremen
Mit dem bevorstehenden Beginn der Sommerferien rückt auch das neue Schuljahr in greifbare Nähe. Die 100-prozentige Unterrichtsversorgung zuzüglich einer realistischen Vertretungsreserve muss dabei Anspruch und Maßstab für unsere Schulen im Bundesland Bremen sein. Doch Vertreter des Zentralelternbeirates und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft weisen in diesem Zusammenhang erneut auf die nicht bedarfsgerechte Nach- und Neubesetzung von Lehrerstellen hin.
Für den bildungspolitischen Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion, Dr. Thomas vom Bruch, sind diese Befürchtungen sowie die auslösenden Faktoren keine Überraschung: „In der Konkurrenz um geeignete Bewerberinnen und Bewerber für den Schuldienst, befinden sich die Bundesländer in einem intensiven Wettbewerb. Viele angehende Lehrkräfte sind mobil und bewerben sich zunehmend überregional. Es sollte daher auch Niemanden verwundern, wenn die Bezahlung, Eingruppierung oder eine schnellere Verbeamtung zu ausschlaggebenden Argumenten bei der Wahl des zukünftigen Arbeitsortes werden.“

Der CDU-Bildungspolitiker sieht Bremen in diesem Vergleich, besonders mit dem angrenzenden Nachbarn Niedersachsen, ins Hintertreffen geraten. Gerade für ein kleines Bundesland in ‚Insellage’ sei das ein besonderes Problem, sodass sich in einzelnen Schularten und Fächern offensichtlich Engpässe zu entwickeln drohten. Die immer wiederkehrenden Diskussionen zum Schuljahresbeginn machten deutlich, dass es endlich einer längerfristig angelegten Personalpolitik und -steuerung bedürfe. „Jahre der verfehlten Besoldungs- und Einstellungspolitik, insbesondere bei den Lehrerinnen und Lehrern in Bremen, haben dazu geführt, dass ein berufliches Engagement, etwa in Niedersachsen, attraktiver wird. Die Absolventen mit mehreren Angeboten suchen sich selbstverständlich das Attraktivste heraus. Diese Entwicklung birgt Gefahren für die schulische Qualität und die Unterrichtsversorgung in unserem Bundesland, die der rot-grüne Senat unterschätzt hat und offenbar nach wie vor nicht ernst genug nimmt. Vorausschauende Personalpolitik sieht anders aus“, stellt vom Bruch fest. Aus diesem Grund habe die CDU-Fraktion bereits letzte Woche eine Berichtsbitte für die nächste Sitzung der Bildungsdeputation an die Senatorin für Bildung gerichtet.


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