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12.07.2012
Böhrnsens Kluft zwischen Vision und Wirklichkeit
"Große Worte, nichts dahinter" - so kommentiert der Bremer CDU-Abgeordnete Jörg Kastendiek die Aussage von Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD), dass in Bremen-Nord 6.000 Arbeitsplätze geschaffen werden könnten. Der Senat hat trotz mehrfacher Aufforderung seit fünf Jahren keine einzige Maßnahme zur Stärkung der Wirtschaft und des Tourismus in Bremen-Nord ergriffen.
"Der Stillstand auf dem ehemaligen Gelände der Baumwollkämmerei macht deutlich, dass zwischen den Visionen von Herrn Böhrnsen und der Realität seiner Wirtschaftspolitik Welten liegen", sagt Jörg Kastendiek. Die Forderung des Bürgermeisters nach einer Ausweisung des BWK-Geländes als Industriegebiet ist an Unkenntnis und Peinlichkeit kaum zu überbieten. "Seine Senatskollegen aus den Ressorts Bau und Wirtschaft betonen stets, dass dies wegen der benachbarten Wohnbebauung am gegenüberliegenden Weserufer nicht möglich sei", sagt Kastendiek. "Wenn Herr Böhrnsen die industrielle Nutzung will, dann muss er seine Senatskollegen davon überzeugen oder anweisen."

Richtig sei, dass die Region um Vegesack, Blumenthal und Lesum über ein großes Potenzial verfügt. Es darf jedoch nicht bei einer Sammlung altbekannter Ideen des Arbeitskreises von Bürgermeister Böhrnsen bleiben. "Die Ergebnisse sind bislang enttäuschend. Ich vermisse eigene, neue Impulse. Herr Böhrnsen muss sagen, wie er seine Vorschläge umsetzen will. Absichtserklärungen und Unverbindlichkeiten kennen wir zur Genüge", so Kastendiek.

Der CDU-Abgeordnete fordert konkrete Maßnahmen. Die Vorzüge von Gewerbeflächen müssen besser vermarktet werden. Zudem muss zügig die Entscheidung für die künftige Nutzung des BWK-Geländes fallen. Kastendiek mahnt nach dem Aus der Bootsbau Vegesack (BBV) ein tragfähiges Konzept für die maritime Meile und den Tourismus an.

Bemerkenswert ist, dass Wirtschaftssenator Martin Günthner die Aussagen zum Potenzial hinsichtlich der Arbeitsplätze als theoretisch-mathematische Ansätze wieder einzufangen versucht. "Besser kann man den Charakter des Arbeitskreises von Herrn Böhrnsen nicht beschreiben", so Kastendiek.


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