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29.05.2012
CDU-Abgeordnete fordern wirksame Hilfe für Frauen in Not
Als einen „Tropfen auf den heißen Stein“ bezeichnen die rechts- und frauenpolitischen Sprecherinnen der CDU-Bürgerschaftsfraktion, Gabi Piontkowski und Elisabeth Motschmann, die zusätzlichen 10.000 Euro, die der Innensenator für die Beratungsstelle gegen häusliche Gewalt „Neue Wege e.V.“ bereitstellen will. Von den dann insgesamt zur Verfügung stehenden 45.000 Euro könne noch nicht einmal eine volle Stelle finanziert werden.
Wie damit der erhebliche Beratungsbedarf für Opfer häuslicher Gewalt gedeckt werden solle, bleibe das Geheimnis des Senators, sagt Piontkowski. Allein die Anzahl der den Behörden bekannten Opfer häuslicher Gewalt liege jährlich bei 1.500 Frauen.

„Opfer häuslicher Beziehungsgewalt brauchen sofort Hilfe“, berichtet Piontkowski, die früher selbst als Staatsanwältin im Sonderdezernat „häusliche Beziehungsgewalt“ gearbeitet hat. Polizei und Justiz seien auf ein gut funktionierendes Beratungshilfesystem angewiesen, an das sie die Frauen nach erfolgter Anzeigenerstattung verweisen können. „Die misshandelten Frauen dürfen nicht alleine gelassen werden“, fordert die rechtspolitische Sprecherin Gabi Piontkowski. Es sei ein Skandal, dass aus Geldmangel schon die Öffentlichkeitsarbeit und dringend benötigte Fortbildungen wegfallen müssten, ergänzt Elisabeth Motschmann. „Was nützt eine Beratungsstelle, die niemand kennt, weil sie kein Geld hat, um für sich zu werben?“, fragt die frauenpolitische Sprecherin.

Piontkowski und Motschmann fordern den Senat auf, auch über alternative Finanzierungsmöglichkeiten nachzudenken. In Niedersachsen gebe es beispielsweise eine Stiftung Opferhilfe, die sich um die Belange der Opfer von Straftaten kümmert, sagen die CDU-Politikerinnen. Möglicherweise sei das ja auch ein Modell für Bremen. Keinesfalls dürfe es nur bei Lippenbekenntnissen bleiben.

Hinweis an die Redaktionen:

Für Rückfragen steht Gabi Piontkowski telefonisch unter 0171/3615985 zur Verfügung.


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