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14.05.2012
Notprogramm soll Betreuungslücke im Sommer schließen
Der Bremer Senat soll mit einem Notprogramm die Betreuungslücke für neu angemeldete Kindergartenkinder in der Sommerpause schließen. Dies fordert die CDU-Abgeordnete Sandra Ahrens. Bereits Zweieinhalbjährige werden in Bremen zwar ab August im Kindergarten aufgenommen, dürfen ihn aber erst zeitgleich zum Schulbeginn im September besuchen. Deshalb müssen viele Eltern trotz gezahlter Kindergartenbeiträge den gesamten August überbrücken. Sandra Ahrens spricht von unhaltbaren Zuständen und erwartet, dass die Betreuung der betroffenen Kinder ohne Mehrkosten für die Eltern durchgängig sichergestellt wird.
„Das Chaos in der Kindergartenplanung nimmt kein Ende“, fasst Sandra Ahrens die Odysee vieler Eltern auf der Suche nach einem Kindergartenplatz und die bekannt gewordene Betreuungslücke zusammen. Sie kritisiert das Durcheinander der Kindergarten- und Schuljahresplanung des Ressorts. Anstatt die Kitas vernünftig finanziell für dieses Jahr in den Ferien auszustatten, hat der Senat die Verantwortung, ob die neuen Kindergartenkinder bereits am ersten August oder erst nach den Sommerferien aufgenommen werden, an die jeweiligen Einrichtungen abgeschoben. „Dass ein Behördensprecher die Probleme als ein sich jährlich wiederholendes Ereignis herunterspielt, setzt dem ganzen die Krone auf. In der Ressortspitze ist noch immer nicht angekommen, dass Eltern Beruf und Familie nur durch verlässliche Planung unter einen Hut bekommen können“, so Ahrens. Es sei höchste Zeit, die Probleme durch ein kluges Konzept und eine Angleichung der Kindergarten- und Schuljahresplanung zu beseitigen.

Die CDU-Fraktion will das Problem in der Sozialdeputation erörtern. Bis dahin soll das Ressort ermitteln, wie viele Eltern und Kinder von der Betreuungslücke betroffen sind und ein Notprogramm für eine wohnortnahe Betreuung im August erarbeiten. Sandra Ahrens: „Der schwarze Peter darf nicht den Kindergärten zugeschoben werden. Die politische Verantwortung für diese Versorgungslücke trägt die Senatorin.“


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