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20.03.2014
Vom Bruch kritisiert Hau-Ruck-Bildungspolitik von vorgestern
Abschaffung G8 in Niedersachsen
Dr. Thomas vom Bruch, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, kritisiert die Planungen der rot-grünen Regierung in Niedersachsen, das Abitur nach 8 Jahren (G8) zu kippen. „Der Alleingang Niedersachsens ist aktionistisch. Derartige Systemwechsel sollten im Rahmen der Länder abgesprochen werden und dürfen nicht voreilig und schon gar nicht einseitig getroffen werden“, so vom Bruch. Der Alleingang des Nachbarlandes zeige auch, wie wenig die Zusammenarbeit zwischen den rot-grün geführten Regierungen in Bremen und Niedersachsen funktioniere.
Dr. Thomas vom Bruch
Vom Bruch warnt zudem davor, in Bremen ähnlich übereilte Rein-Raus-Entscheidungen zu treffen. Stattdessen sei eine sachliche, reflektierte und unaufgeregte Diskussion zielführender. „Unser Bildungssystem wird nicht besser, wenn alle paar Jahre grundsätzliche Entscheidungen wieder verändert werden. Im Gegenteil: Es verunsichert Schüler, Eltern und Lehrer. So ein Hin und Her ist schwer vermittelbar. Erstmal sollten wir alle Möglichkeiten ausschöpfen, die zum Gelingen von G8 an Gymnasien beitragen, etwa durch optimierte Lehrplangestaltung oder individualisierte Förderung. Eine Diskussion über die Dauer von Bildungsgängen darf auch nicht abgekoppelt werden von Fragen der Unterrichtsgestaltung, der Inhalte, der Ausstattung und der Ziele der Beteiligten“, so vom Bruch. In Bremen haben Schülerinnen und Schüler schon derzeit die alternative Wahlmöglichkeit zwischen dem Abitur nach acht Jahren (Grundsatz an durchgängigen Gymnasien) oder neun Jahren (Grundsatz für das Abitur an Oberstufen und von Oberschulen).

„Wir nehmen die Bedenken aller Beteiligten am sogenannten ‚Turbo-Abitur’, die wir ja auch in Bremen hören, natürlich sehr ernst“, unterstreicht vom Bruch. Die CDU-Fraktion hatte sich deshalb im vergangenen Jahr dafür eingesetzt, dass eine ergebnisoffene Evaluation und Diskussion – möglichst im Zuge der allgemeinen Überprüfung des Bildungskonsenses unter Beteiligung der Betroffenen, der Einbeziehung externen Sachverstandes und der Berücksichtigung von Erfahrungen aus anderen Bundesländern – durchgeführt wird.

„Vielfalt im Bildungssystem darf nicht Beliebigkeit bedeuten. Wir brauchen in der Bildungspolitik möglichst viel Kontinuität und mehr Zusammenarbeit statt Kleinstaaterei“, so vom Bruch. Eine vorwiegend ideologisch motivierte Diskussion helfe niemandem. „Den Ausschlag geben muss, was für unsere Kinder insgesamt das Beste ist. In diesem Sinne wollen wir eine sachliche Diskussion ohne Zeitdruck und unter möglichst umfassender Beteiligung“, so der CDU-Bildungspolitiker abschließend.


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