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26.04.2012
Neumeyer: „Verbot einer Rollstuhlfahrer-Rampe ist Fall für den Landesbehindertenbeauftragten“
Als „abenteuerlich“ und „absurd“ bezeichnet die CDU-Abgeordnete Silvia Neumeyer das Verbot für den Bau einer Rollstuhlfahrer-Rampe in der Vegesacker Fußgängerzone. Wie die Norddeutsche berichtet, verhindert das Bauamt einen behindertengerechten Zugang zu einem Fachhändler für Hörgeräte. Silvia Neumeyer fordert das Amt zum Einlenken auf und bittet den Landesbehinderten­beauftragten, sich des Falls anzunehmen.
„Das Verbot für die Rollstuhlfahrer-Rampe mit der Störung des Straßenbilds zu begründen, ist zynisch“, kritisiert Silvia Neumeyer die Argumente des Bauamts. Es geht in diesem Fall nicht um Ästhetik, sondern um Teilhabe von älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen. Ein freier Zugang zu Geschäften ist wichtige Voraussetzung dafür, dass sich Betroffene nicht ausgegrenzt fühlen.

Das Verhalten des Bauamts geht nicht nur zu Lasten Behinderter, sondern schadet auch dem Einzelhandelsstandort. Silvia Neumeyer: „Wenn Geschäftsleute Geld in die Hand nehmen, um Hürden zu beseitigen, steigert dies auch die Attraktivität. Dieses Engagement müssen wir begrüßen, nicht diskriminieren.“

Die Hängepartie soll umgehend beendet und der Bau genehmigt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, soll der Landesbehindertenbeauftragte intervenieren. „Wenn sich das Bauamt in Bremen-Nord weiter quer stellt, muss die nächst höhere Instanz angerufen werden“, so Neumeyer.


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