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20.04.2012
CDU legt Leitlinien für Bremer Innenstadtentwicklung vor
Die CDU-Abgeordneten Jörg Kastendiek und Heiko Strohmann haben heute Leitlinien zur Entwicklung der Bremer Innenstadt für die nächsten 15 bis 20 Jahre vorgestellt. Sie sollen Grundlage für eine umfassende Diskussion und die Erstellung eines Masterplans sein, um die Anziehungskraft der City für Anwohner, Konsumenten und Touristen zu erhöhen.
Leitlinien zur Stadtentwicklung

Die CDU-Fraktion regt in dem Papier an, das Parkhaus Mitte durch ein City Center mit Einzelhandel, gastronomischen, sozialen und kulturelle Angeboten, Freizeitnutzungen sowie Büros und Wohnungen zu ersetzen. Gleichzeitig soll die Erreichbarkeit der Innenstadt verbessert werden.

„Der anhaltende Stillstand bei der Entwicklung der City birgt die große Gefahr, dass in einem schleichenden Prozess immer mehr Besucher in die Umlandgemeinden und Einkaufszentren abwandern“, warnte Heiko Strohmann. Er wirbt um mutige Entscheidungen: „Die Innenstadt muss sich verändern. Der große Wurf wird aber nur gelingen, wenn Denkblockaden durchbrochen und 1A-Lagen wie das Parkhaus Mitte für den Einzelhandel genutzt werden.“ Auf diese Weise könnten Verkaufsflächen ab 1.500 Quadratmeter geschaffen werden, wie sie nach einer Untersuchung des Stadtforschungsbüros Junker und Kruse bislang in Bremen fehlen. Im Gegenzug sollen in den oberen Stockwerken des Lloydhofs Parkplätze geschaffen und so die Erreichbarkeit der Innenstadt für den Individualverkehr sichergestellt werden.

Jörg Kastendiek erwartet vom Bremer Senat die zügige Fertigstellung des ursprünglich bis Ende 2011 angekündigten Masterplans zur Innenstadtentwicklung. Schon viel zu lange wurde die Entwicklung der City partiell und nicht ganzheitlich betrachtet, so der CDU-Wirtschaftspolitiker. „Die vom Senat favorisierte kleine Lösung im Bereich des Lloydhofs reicht nicht aus, um das Grundproblem eines fehlenden Umlaufs in der Innenstadt zu beheben“, so Kastendiek. Die Umwandlung der Knochenhauerstraße, Wegesende, Carl-Ronning-Straße und Kleine Hundestraße in eine begrünte Fußgängerzone mit Sitzgelegenheiten bietet die Chance, den Einzelhandel und das Straßenbild in diesem Bereich deutlich aufzuwerten.

Der Masterplan soll neben einem Zeit-/Maßnahmenplan und Zuständigkeiten auch eine Analyse der heutigen Verkehrs- und Parkplatzsituation, ein Konzept für innenstadtverträgliche Personen- und Wirtschaftsverkehre (Citylogistik) sowie für den Ausbau des ÖPNV in das niedersächsische Umland enthalten. An den Kosten zur Aufwertung der Quartiere sollen sich private Investoren beteiligen, etwa im Rahmen von Public-Private-Partnership-Modellen (PPP).


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