Hintergrund
  • Teaser
  • Teaser
  • Teaser
  • Teaser
  • Teaser
  • Teaser
Social Network I Social Network II Social Network V Auf Kontrastseite umschalten Schrift vergrößern Schrift verkleinern
12.04.2012
CDU-Abgeordnete Elisabeth Motschmann: „Über Aktivitäten radikal-salafistischer Bewegung aufklären“
„Der Missionierungseifer der Salafisten, die den Koran in vielen Innenstädten verteilen, ist besorgniserregend.“ Mit diesen Worten reagiert die kirchenpolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion, Elisabeth Motschmann, auf die auch in Bremen geplante Verteilaktion von Koran-Exemplaren. Das Verteilen von religiösen Schriften sei zwar erlaubt, man müsse aber sehr genau hinschauen, mit wem man bei einer solchen Aktion ins Gespräch kommt, um nicht Extremisten auf den Leim zu gehen, so Motschmann.
Elisabeth Motschmann
Bedauerlich sei, so Motschmann, dass sich die Salafisten mit ihrer radikalen, islamistischen Ideologie hinter dieser Aktion verbergen. Anhänger dieser Gruppierung werden auch in Bremen vom Verfassungsschutz beobachtet. Ziel der Salafisten ist die vollständige Umgestaltung von Staat, Gesellschaft und individuellem Lebensbezug eines jeden Menschen. Für sie ist die Scharia, die islamische Rechtsordnung, wie sie zur Zeit der ersten Muslime gegolten habe, letztgültiger Maßstab, unverletzlich und unaufhebbar. Das Demokratieprinzip lehnen die Salafisten ebenso wie die Gleichberechtigung von Mann und Frau kategorisch ab. Die Gesetzgebung durch gewählte Parlamente wird strikt verneint. Damit stehen Kernelemente der salafistischen Ideologie im Widerspruch zur freiheitlich demokratischen Grundordnung.

„Radikalen entzieht man den Nährboden nur durch Bildung und Aufklärung. Nur wer seine eigene Religion kennt, kann in den dringend erforderlichen Dialog mit anderen Religionen eintreten“, so Elisabeth Motschmann. Die Aufklärung ist Aufgabe der staatlichen Bildungseinrichtungen ebenso wie der Kirchen und der muslimischen Dachverbände. „Vor diesem Hintergrund ist es skandalös, dass in Bremen und Bremerhaven mehr als die Hälfte aller Religionsstunden ausfallen“, so die CDU-Abgeordnete. Hier ist die Bildungssenatorin ebenso gefordert wie Bürgermeister Jens Böhrnsen, der auch Kirchensenator ist. „Von ihm aber hört man nichts. Er schweigt, wenn er gefordert ist.“


Diese Meldungen könnten Sie ebenfalls interessieren...
Alle verwandten Meldungen
X
... zur Übersicht
Alle verwandten Dokumente
... zur Übersicht
Like Box
Termine
© CDU FRAKTION BREMEN 2017 | KONTAKT | PRESSEKONTAKT | IMPRESSUM | LOGIN