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20.03.2012
CDU-Fraktionsvorsitzender fordert Bremer „Kita-Gipfel“
Der CDU-Fraktionsvorsitzende Thomas Röwekamp schlägt ein Gipfeltreffen vor, um den großen Mangel an Kindergartenplätzen zu lösen. Einen entsprechenden Beschluss haben die CDU-Abge­ordneten gestern Abend in der Fraktionssitzung gefasst. An dem Bremer „Kita-Gipfel“ sollen Vertreter der staatlichen und freien Kindergärten, von Elternvereinen, des Senats sowie der Bürgerschaftsfraktionen teilnehmen.
Thomas Röwekamp
Antrag

Nach Angaben der Zentralelternvertretung fehlen derzeit 1.158 Plätze mit sechs- bis achtstündiger Betreuung, nach Auskunft des zuständigen Sozialressorts gibt es derzeit außerdem einen Anmeldeüberhang von insgesamt 489 Plätzen.

„Die Zeit ist reif, dass alle Beteiligten an einen Tisch kommen, um die Kinderbetreuung in Bremen sicherzustellen. Und zwar so, dass die Betreuungszeiten für Kinder bis sechs Jahre auch für berufstätige Eltern akzeptabel sind“, sagt Thomas Röwekamp. In dem Spitzengespräch sollen die Beteiligten ausloten, unter welchen Bedingungen der Platzmangel schnellstmöglich behoben werden kann. Bei den örtlichen Abgeordneten häufen sich Klagen über unzureichende und gekürzte Betreuungszeiten sowie fehlende Kindergartenplätze. Der Kita-Gipfel soll noch vor Ostern stattfinden, damit Eltern die nötige Planungssicherheit erhalten. „Die große Unzufriedenheit vieler Eltern macht deutlich, dass die Behörde am tatsächlichen Bedarf in den Stadtteilen vorbei plant“, so Röwekamp. Die Bereitschaft freier Träger zum schnelleren Ausbau der Kindertagesbetreuung müsse angenommen und unterstützt werden.

Der Platzmangel in Bremens Kindergärten ist heute auch Thema in der Bremischen Bürgerschaft. Die CDU-Fraktion hat einen Dringlichkeitsantrag mit dem Titel „Gesamtplanung zur Kindertages­betreuung endlich vorlegen“ eingebracht. Darin fordert die CDU unter anderem die Beibehaltung von Qualitätsstandards und einen Ausbau, der sich am regionalen Bedarf orientiert. Außerdem sollen Elternbeiträge nicht zu Lasten kleinerer und mittlerer Einkommensgruppen bis 55.000 Euro erhöht werden.


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