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13.03.2012
„Bremens Schulen brauchen mehr Leistungsgedanken“
Die Bremische Bürgerschaft wird sich auf Antrag der CDU-Fraktion in einer „Aktuellen Stunde“ mit der Bertelsmann-Studie zur Chancengerechtigkeit im deutschen Bildungssystem befassen. Für Bremen ergibt sich einmal mehr die Notwendigkeit zu zahlreichen Verbesserungen. Die Aktuelle Stunde trägt den Titel „Konsequenzen aus der Bildungsstudie Chancenspiegel für die Stadt Bremen – Gerechtigkeit braucht Leistung“.
Der CDU-Abgeordnete Dr. Thomas vom Bruch fordert den Senat auf, die notwendigen Schlüsse aus der Studie zu ziehen und den Leistungsgedanken an Bremens Schulen zu stärken. Die Untersuchung sei ein Beleg für den bildungspolitischen Irrweg, auf dem sich das Bundesland über Jahrzehnte befunden habe. Die bisherigen Bemühungen der rot-grünen Koalition hätten nicht zu einer Entkoppelung von sozialer Herkunft und Bildungschancen beigetragen. Thomas vom Bruch führt dies maßgeblich auf eine Verteufelung des Leistungsgedanken an Schulen zurück: „Nur wer Leistung fordert und fördert, erzeugt berufliche Kompetenzen und Chancen und damit soziale Gerechtigkeit und gesellschaftliche Teilhabe und Stabilität“, sagt der bildungspolitische Sprecher.

Die Verweigerung Bremens bei der bundesweiten Vergleichbarkeit von Schulqualität und Schulabschlüssen führe eben nicht zu besseren Bildungschancen oder Schulabschlüssen. „Mehr Aufstieg, weniger Abstieg – dies ist die Kernaussage der Studie und muss auch unser bildungspolitisches Ziel werden“, so Dr. Thomas vom Bruch. Nach wie vor müsse an der Durchlässigkeit der Schulen gearbeitet werden, damit Spätzünder unter den Schülerinnen und Schülern die Chance auf einen guten Schulabschluss wahren können. Gleiches gilt im Bemühen um Kinder mit Migrationshintergrund, die noch immer Anschlussschwierigkeiten haben.

Thomas vom Bruch: „Die Bertelsmann-Studie gibt der Politik einen klaren Auftrag: Die Länder müssen stärker voneinander lernen. Denn: Lernchancen zu verweigern, ist das Unsozialste, was ich mir vorstellen kann.“


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