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25.01.2012
„Zeit für einen Staatsvertrag ist noch nicht reif“
Die kirchenpolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion, Elisabeth Motschmann, lehnt einen Staatsvertrag für Muslime zum gegenwärtigen Zeitpunkt ab. Sie reagiert damit auf die erneute Forderung muslimischer Verbände nach einem schnellen Vertragsabschluss.
Elisabeth Motschmann

„Die freie Religionsausübung ist ein hohes Gut unserer Gesellschaft. Man kann jedoch nicht nur Rechte einfordern, ohne sich zu den Pflichten zu äußern“, erläutert Elisabeth Motschmann ihre ablehnende Haltung. Deutschland und Europa seien von christlich-jüdischen Wurzeln geprägt. Diese selbstbewusst und ohne Berührungsängste gegenüber anderen Religionen zu bewahren und mit Leben zu füllen, sei programmatische Grundlage der CDU. Aus den christlich-jüdischen Wurzeln sei nicht nur das soziale Zusammenleben in unserem Land erwachsen, sondern auch die Rechte- und Werteordnung. In dieser Frage unterscheiden sich Christentum und Islam aus Sicht von Elisabeth Motschmann fundamental. So habe beispielsweise die Gleichstellung von Mann und Frau im Christentum eine höhere Bedeutung als im Islam.

„Ich achte und schätze die kulturelle Tradition der islamischen Welt“, sagt die Sprecherin für Kirchen- und Religionsangelegenheiten. „Jedoch ist die Zeit für einen Staatsvertrag noch nicht reif“, so Elisabeth Motschmann. Sie spricht sich mit Nachdruck für die Fortsetzung des begonnenen Dialogs über Toleranz, Respekt und Fairness aus.


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