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20.01.2012
CDU: Nachmittagsbetreuung am Bedarf der Eltern ausrichten
Die von SPD und Grünen präsentierte Lösung im Streit um die Nachmittagsbetreuung von Grundschulkindern ist aus Sicht der CDU ein fauler Kompromiss. Dies geht aus einem Positionspapier hervor, dass die Fraktion erarbeitet hat. Darin sprechen sich die Abgeordneten dafür aus, die Entwicklung von Ganztagsgrundschulen und Horten am Bedarf zu orientieren.
Positionspapier

Der Senat soll deshalb umgehend eine Bedarfsermittlung in den Stadtteilen durchführen und die Umsetzung der Pläne im Interesse der Eltern um ein Jahr verschieben.

 Der bildungspolitische Sprecher Dr. Thomas vom Bruch spricht von chaotischen Verhältnissen innerhalb der rot-grünen Koalition. „Der öffentlich ausgetragene Streit um Hortschließungen hat viele Eltern mitten in der laufenden Anwahlphase zutiefst verunsichert. Diese Diskussion hätte schon im Sommer geführt und das Problem gelöst werden müssen“, sagt er. Noch immer mangele es an konzeptioneller Klarheit und der nötigen Transparenz bei dem künftigen Angebot und der Ferienbetreuung. Der verkündete Kompromiss sei eine Notlösung, die weder auf dem tatsächlichen Bedarf noch auf einem Konzept basiere. Insbesondere die Sicherstellung der personellen und räumlichen Voraussetzungen bleibt völlig unklar.

 Für die CDU ist das Nebeneinander der verlässlichen Halbtagsgrundschule und der für alle Kinder verpflichtenden „gebundene Ganztagsgrundschule“ die bevorzugte Angebotsstruktur. Sollte Rot-Grün die Pläne der offenen Ganztagsgrundschule wirklich umsetzen, so pocht die CDU auf pädagogischen Gründen auf die Einrichtung von Ganztagsklassen.

 Ein Abbau von Hortplätzen ist für die CDU-Fraktion nur vertretbar, wenn ein qualitativ gleichwertiger Ersatz geschaffen wird. Zudem setzt sich die kinder- und jugendpolitische Sprecherin Sandra Ahrens dafür ein, den Ausbau der U3-Betreuung von der Diskussion über Ganztagsschulen zu entkoppeln. „Dieser Bereich bedarf einer eingeständigen zeitnahen Planung“, so Sandra Ahrens.


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