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21.11.2011
Senat muss gute Bildung endlich zum Schwerpunkt machen
Der Bremer Senat muss die Verbesserung der Unterrichtsversorgung und -qualität an Bremens Schulen endlich zum Schwerpunkt der Bildungspolitik machen. Das fordert der CDU-Bürger­schaftsabgeordnete Dr. Thomas vom Bruch nach dem schlechten Abschneiden des Bundeslandes in einem Vergleich der Bertelsmann-Stiftung. Kernforderung der CDU ist die Reduzierung des Unterrichtsausfalls und eine klare Prioritätensetzung zu Gunsten der Unterrichtsqualität.
Bremen belegt im „Deutschen Lernatlas 2011“ den letzten Platz. „Das desolate Abschneiden belegt einmal mehr, dass die Notwendigkeit von Leistungsbereitschaft und Qualität in den Schulen noch immer nicht in den Köpfen des rot-grünen Senats angekommen ist“, kritisiert Dr. Thomas vom Bruch. Zudem werde deutlich, dass Eltern stärker in die schulische Entwicklung ihrer Kinder eingebunden und das soziale Umfeld in die Betrachtung mit einbezogen werden müssen. „Schulen dürfen mit der Bildungsarbeit nicht allein gelassen werden, sondern brauchen die gesellschaftliche Unterstützung“, sagt der CDU-Abgeordnete. Die Prioritätensetzung für eine bessere Bildungsqualität sei längst nicht mehr nur alleinige Aufgabe der Bildungssenatorin, sondern des gesamten Senats. Dies müsse sich auch in der Haushaltsaufstellung für das kommende Jahr widerspiegeln.

Er mahnt eine klare Prioritätensetzung an, um das Leistungsgefälle zwischen den Nord- und Südländern zu verringern. Dafür müssten die bestehenden Probleme wie der Unterrichtsausfall und die hohe Quote an fachfremd erteiltem Unterricht angepackt werden. Laut Bildungsressort werden zum Beispiel an Gymnasien fast 20 Prozent des Matheunterrichts von Lehrkräften erteilt, die dafür nicht ausgebildet sind. An Grundschulen liegt die Quote fachfremd erteilten Deutschunterrichts bei über 31 Prozent.

Aber auch die Ressourcenplanung muss besser durchdacht sein. „Statt sich mit vielen strukturellen Baustellen zu verzetteln, muss die Senatorin Schwerpunkte benennen, diese finanziell unterfüttern und den Begriff Qualität in den Mittelpunkt ihres Handelns stellen“, so vom Bruch. Derzeit, so der CDU-Abgeordnete, wirke das Vorgehen der Senatorin alles andere als strukturiert.


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