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08.09.2011
Neue Haaranalyse liefert Beleg für gescheiterte Drogenpolitik
Die stellvertretende Vorsitzende der CDU-Bürgerschaftsfraktion, Dr. Rita Mohr-Lüllmann, zeigt sich entsetzt über die heute bekannt gewordenen Ergebnisse der neuesten Haaranalysen bei Kindern von drogenabhängigen Eltern.

„Einmal mehr werden wir mit erschütternden Ergebnissen konfrontiert. Ganz gleich wie die Drogen in die Körper gelangt sind: Die betroffenen Kinder sind im Drogenmilieu größter Gefahr ausgesetzt und haben dort schlicht und ergreifend nichts zu suchen. Ich mache mir um die Gesundheit der betroffenen Jungen und Mädchen große Sorgen“, so Mohr-Lüllmann.

Sie erklärt die Drogenpolitik von Rot-Grün für gescheitert und übt deutliche Kritik an der Informationspolitik des Senats.

„Die erneut positiven Befunde belegen, dass das zuständige Ressort die Probleme allein nicht bewältigen kann“, fasst Rita Mohr-Lüllmann die bisherige Entwicklung zusammen. Erstmals wurden vor fast einem Jahr in Bremen Drogenrückstände in den Körpern von Kindern nachgewiesen. Betroffen waren Jungen und Mädchen, deren Elternteile ein Methadonprogramm durchlaufen. Wiederholt hat die CDU einen Wechsel in der Drogenpolitik angemahnt, um das Kindeswohl zu schützen. So sollten die Beobachtungen von Ärzten viel stärker als bisher in die Beurteilung von Gefährdungssituationen einbezogen und Kinder früher aus dem Drogemilieu geholt werden. Der Senat hat die damaligen Analyseergebnisse jedoch in Zweifel gezogen, als Einzelfälle heruntergespielt und weitere Untersuchungen angekündigt.

„Die Ergebnisse der neuen Haaranalysen belegen, dass sich der Senat fürchterlich geirrt hat. Wir haben es eben nicht mit Einzelfällen zu tun, sondern mit einem umfangreichen Drogenmissbrauch an Kindern“, sagt Dr. Rita Mohr-Lüllmann. Sie kritisiert die zögerliche Haltung der rot-grünen Landesregierung. „Die politisch Verantwortlichen reden und reden, ein Richtungswechsel hin zu einer besseren Drogenpolitik ist aber nicht erkennbar. Das gesamte Drogenhilfesystem gehört auf den Prüfstand. Wenn der Senat die Probleme nicht löst ist es meine Pflicht als Abgeordnete, mich um den Schutz der Kinder von drogenabhängigen in Bremen zu kümmern. Ich möchte die Bremer Drogenpolitik daher im Wege der parlamentarischen Beratung neu aufstellen. Hierfür werde ich meiner Fraktion einen entsprechenden Vorschlag unterbreiten “, so Dr. Rita Mohr-Lüllmann.


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