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21.02.2014
Besoldungsanpassung von Schulleitern an Grundschulen endlich anheben!
CDU sieht Bildungs- und Finanzsenatorin in der Pflicht
Seit mehr als drei Jahren warten die Grundschulleiterinnen und -leiter im Land Bremen auf die zugesicherte Besoldungserhöhung. Auch in der Februar-Sitzung der Deputation für Bildung wurde das erforderliche Funktionsstellenraster von der Bildungssenatorin nicht vorgelegt.

„Ich kann die wachsende Verärgerung der Grundschulleitungen nachvollziehen. Seit Jahren nimmt die Aufgabenfülle und Verantwortung zu. Die Grundschulen haben sich zunehmend mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen, die die Schülerinnen und Schüler mitbringen, auseinanderzusetzen und müssen durch vielfältige Förderung wachsende Unterschiede ausgleichen und teilweise nichtwahrgenommene Erziehungsverantwortung der Eltern ersetzen. Eine dem angemessene Besoldung ist ein Ausdruck von Wertschätzung gegenüber der geleisteten Arbeit“, kritisiert Dr. Thomas vom Bruch, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion.
In diesem Zusammenhang warnt der CDU-Politiker eindringlich davor, die Grundschulleitungen weiterhin im Ungewissen über ihre Besoldung zu lassen. Die Leitungsfunktionen an Grundschulen würden hierdurch zunehmend an Attraktivität verlieren, wodurch auf Dauer der benötigte Nachwuchs insbesondere für Funktionen mit zusätzlicher Verantwortung schwieriger zu gewinnen wäre. „Es herrscht doch eigentlich Einigkeit darüber, welche zentrale Bedeutung den Grundschulen beim Start in eine erfolgreiche Bildungskarriere zukommt. Wir müssen auch für die in den Grundschulen verantwortlich Tätigen sichtbar machen, dass es uns ernst ist mit dem Grundsatz: ‚Auf den Anfang kommt es an’“, so vom Bruch.

Lücken zu Beginn der Schulzeit sind später nur schwer zu kompensieren und deshalb bedarf der Primarbereich der Schule einer besonderen Aufmerksamkeit. Dies ist in Bremen leider nicht der Fall, obwohl es im Ländervergleich hier die größten Probleme gibt. Dr. Thomas vom Bruch fordert daher von der Senatorin für Bildung als auch von der Senatorin für Finanzen, endlich eine neue Besoldungsordnung, in welcher die Schulleitungen an Primarstufen angemessen berücksichtigt werden, vorzulegen und umzusetzen. „Hier ist Handeln gefragt, denn von Lippenbekenntnissen und vom Hinhalten haben die Betroffenen an den Grundschulen zu Recht genug“, kritisiert Dr. Thomas vom Bruch abschließend.


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