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02.09.2011
CDU-Abgeordnete retten Arbeit von „Rosenak-Haus e. V.“ vor dem Aus
Abgeordnete der CDU-Bürgerschaftsfraktion haben durch private Spenden die Fortsetzung der Arbeit des Vereins „Rosenak-Haus e. V.“ bis zum Ende des Jahres sichergestellt.

Der Verein unterhält die Gedenkstätte im ehemaligen jüdischen Gemeindehaus in der Kolpingstraße 7, das nach dem ersten Bremer Rabbiner Dr. Leopold Rosenak benannt ist.
Die Abgeordneten reagierten damit unverzüglich auf einen schriftlichen Hilferuf des Vereins an die Fraktionen der Bürgerschaft, mit dem auf eine drohende Kündigung des Mietvertrags hingewiesen wird. Die CDU setzt sich jetzt beim Senat dafür ein, die Zukunft des Rosenak-Hauses dauerhaft sicherzustellen und wird das Thema in der nächsten Stadtbürgerschaft ansprechen.

„Ich freue mich sehr, dass uns die vorläufige Rettung der Vereinsarbeit gelungen ist. Die Mitglieder leisten mit Schulprojekten und der aktuellen Ausstellung zur Geschichte und Verfolgung der Juden in Bremen durch die Nazis einen wichtigen Beitrag gegen das Vergessen“, sagt Dr. Rita Mohr-Lüllmann, kulturpolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der CDU-Bürgerschaftsfraktion. Die Abgeordneten der CDU mobilisierten auch im privaten Umfeld Spender, die für die ausstehenden Mietzahlungen bis zum Jahresende in Höhe von insgesamt 1.500 Euro aufkommen.

Der Verein „Rosenak-Haus e. V.“ wurde im Juni 2007 gegründet. Die Mitglieder informieren unter dem Motto „erinnern – aufklären – begegnen“ ehrenamtlich über die jüdische Geschichte und Kultur in Bremen. Während die benachbarte Synagoge in der Reichsprogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 von den Nazis niedergebrannt wurde, blieb das jüdische Gemeindehaus in der Kolpingstraße von den Flammen verschont. Die SA verwüstete damals die Räumlichkeiten. Der Verein hat die Untergeschosse des denkmalgeschützten Hauses für seine Arbeit und Ausstellungen gemietet.

Für den dauerhaften Fortbestand benötigt der Verein zur Deckung der Miet- und Betriebskosten monatlich rund 500 Euro. „Wir stehen in einer besonderen Verantwortung, die nachfolgenden Generationen über die jüdische Kultur, Verfolgung im Zweiten Weltkrieg und die Opfer des Nationalsozialismus zu informieren“, so Mohr-Lüllmann. Sie fordert den rot-grünen Senat auf, die Arbeit des Vereins mit Mitteln der Start-Jugend-Kunststiftung abzusichern.


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