Hintergrund
  • Teaser
  • Teaser
  • Teaser
  • Teaser
  • Teaser
  • Teaser
Social Network I Social Network II Social Network V Auf Kontrastseite umschalten Schrift vergrößern Schrift verkleinern
10.08.2011
CDU beantragt Akteneinsicht im Fall „Elrond“
Nach dem Bekanntwerden von Unregelmäßigkeiten beim Drogenhilfeverein „Elrond“ wird die CDU-Bürgerschaftsfraktion Akteneinsicht beim Gesundheitsressort beantragen. Außerdem fordert der CDU-Abgeordnete Claas Rohmeyer SPD-Gesundheitssenatorin Renate Jürgens-Pieper auf, den Fall zur Chefsache zu machen und für rückhaltlose Aufklärung zu sorgen.
Die Therapieeinrichtung ist hoch verschuldet, es gibt den Verdacht der Untreue und Unterschlagung. Das Gesundheits­ressort soll frühzeitig über Unregelmäßigkeiten informiert gewesen sein.

„Der Fall Elrond ist ein Paradebeispiel für die unzureichende Wahrnehmung der Kontrollpflichten durch das SPD-geführte Gesundheitsressort“, kritisiert Claas Rohmeyer. Die Akteneinsicht soll Aufschluss darüber geben, wann das Ressort über Probleme mit der damaligen Geschäftsführung der Therapieeinrichtung informiert wurde, ob die Ressortspitze direkt mit den Problemen betraut war und weshalb es nur bei Ermahnungen blieb. „Wenn es eindeutige Hinweise auf einen Amtsmissbrauch gegeben hat, darf man von der zuständigen Behörde erwarten, dass sie konsequent handelt und der Geschäftsführung auf die Finger schaut. Bei einem Fehlbetrag von 1,9 Millionen Euro lässt sich dieser Fall nicht unter den Teppich kehren. Vielmehr stellt sich die Frage nach der politischen Verantwortung“, so Claas Rohmeyer.

Er bezeichnet die Situation für den Verein als prekär und schädlich. Die Einrichtung habe sich durch ihre erfolgreiche Arbeit mit Drogenpatienten zweifelsfrei einen guten Ruf erarbeitet. „Durch Elrond haben viele Menschen den Weg aus der Sucht hinein in ein geregeltes Leben gefunden. Für viele Patienten wäre das Aus ein herber Rückschlag“, so der CDU-Abgeordnete. Die aktuelle Krise füge der Therapieeinrichtung schweren Schaden zu.

Rohmeyer verlangt für die nächste Sitzung der Gesundheitsdeputation einen Sachstandsbericht: „Zunächst müssen nun die Verantwortlichkeiten in diesem Fall geklärt werden. Danach wird es um die Frage gehen, ob Elrond gerettet werden kann, wer für den entstandenen Schaden aufkommt und vor allem welche Maßnahmen das Ressort ergreifen will, um Wiederholungsfälle zu vermeiden.“


Diese Meldungen könnten Sie ebenfalls interessieren...
Alle verwandten Meldungen
X
... zur Übersicht
Alle verwandten Dokumente
... zur Übersicht
Like Box
© CDU FRAKTION BREMEN 2017 | KONTAKT | PRESSEKONTAKT | IMPRESSUM | LOGIN