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17.02.2015
Lebensrettung gefährdet? Personelle Engpässe bei Feuerwehrtaucher
CDU-Anfrage deckt Missstände bei Qualifizierung von Feuerwehrtauchern auf

Eine Kleine Anfrage der CDU-Fraktion zur Wasserrettung in Bremen hat ergeben, dass speziell die Einsatzbereitschaft der Feuerwehrtaucher gefährdet ist. Sie kommen bei besonders schweren oder schwierigen Unfällen zum Einsatz, zum Beispiel wenn Personen im Eis einbrechen oder Fahrzeuge in Gewässer kippen. Im Jahr 2014 haben von 30 besonders ausgebildeten Beamten 21 die vorgeschriebene Zeit für Übungstauchgänge unterschritten.

Antwort des Senats

Silvia Neumeyer
 In der Kleinen Anfrage räumt der Senat „erhöhte Einsatzbelastung“ als Grund dafür ein. „Im Notfall sind Routine und Übung das A und O. Doch durch die hohe Doppelbelastung zwischen ihrer normalen Rettungstätigkeit und dem Einsatz als Feuerwehrtaucher wird das notwendige wie wichtige Training kontinuierlich unterschritten. Im Ernstfall kann das über Menschenleben entscheiden. Innensenator Ulrich Mäurer nimmt diese Fahrlässigkeit offenbar in Kauf“, kritisiert Silvia Neumeyer, stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende.

Auch die grundsätzliche Einsatzbereitschaft der speziell ausgebildeten Feuerwehrtaucher scheint unsicher. Nach Aussage des Senats ist die Basis-Wasserrettung in Bremen zwar flächendeckend sichergestellt. „Das sagt aber nichts über die Bereitschaft der Feuerwehrtaucher mit ihren Spezialkenntnissen aus“, erläutert Silvia Neumeyer. Stattdessen ziehe sich der Senat in seiner Antwort auf die Feststellung zurück, dass es in der jüngeren Vergangenheit keine Fälle gegeben habe, wo die Kenntnisse der Spezialkräfte erforderlich gewesen seien. „Es ist eine unverantwortliche Einstellung, die flächendeckende Einsatzbereitschaft der Taucher an tatsächliche Unfallereignisse zu knüpfen. Unglücke kündigen sich schließlich höchst selten an. Treten sie ein, muss eine schnelle und unverzügliche Einsatzbereitschaft gewährleistet sein. Wir erwarten, dass der Innensenator die Feuerwehrtaucher personell entlastet und so in die Lage versetzt, ihre Aufgabe vollumfänglich wahrzunehmen “, so die CDU-Politikerin.



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