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27.03.2015
Unterrichtsausfall offen legen: Schluss mit Verzögern, Vertuschen und Vertrösten
Unterrichtsausfall: Bildungsbehörde legt seit 2 Jahr keine Zahlen vor
Lange schon beklagen Eltern und Lehrer den massiven Unterrichtsausfall an den Schulen in Bremen und Bremerhaven. Allein bei der Aktion der CDU-Fraktion „Da fehlt was“ im ersten Schulhalbjahr 2014/15 hatten Schüler und Eltern über 2.000 ausgefallene Schulstunden binnen weniger Monate gemeldet. Die Bildungsbehörde unter Senatorin Eva Quante-Brandt (SPD) legt dagegen seit zwei Jahren keine aktuellen Ausfallzahlen vor.
Dr. Thomas vom Bruch
„Es ist völlig inakzeptabel, dass die Bildungssenatorin bei diesen offensichtlichen Missständen seit 2012/13 keine Zahlen offenlegt und auf Nachfrage seit Monaten vertröstet. Dafür kann es nur zwei Gründe geben: Entweder hat sie bei der Dokumentation versagt oder die Zahlen sind so eklatant hoch, dass diese bewusst zurückgehalten und vertuscht werden“, kritisiert Dr. Thomas vom Bruch. Das sei Täuschung von Eltern, Schülern und Lehrern sowie letztlich auch des Wählers.

Die CDU-Fraktion werde deshalb alles daran setzen, dass die Bildungssenatorin ihrem zuletzt gegebenen Versprechen, die Zahlen zur kommenden Bildungsdeputation Mitte April vorzulegen, diesmal endlich nachkomme, betont vom Bruch. Der bildungspolitische Sprecher fordert zudem, zukünftig den Unterrichtsausfall mindestens wochenaktuell transparent offenzulegen. „Auch Frau Quante-Brandt sollte mittlerweile im digitalen Zeitalter ankommen sein und arbeitet nicht mehr mit Karteikarten. Wer bei akutem Unterrichtsausfall ernsthaft und umgehend gegensteuern will, muss die ungeschönte Datengrundlage dafür schaffen. Ob Unterricht stattfindet oder eben nicht, ist die zentrale Frage der Qualität von Bildung.“ Die Bildungssenatorin trage die volle politische Verantwortung dafür.

Besonders viele Stunden fallen nach Auffassung von Dr. Thomas vom Bruch an Gymnasien aus. „Sie sind die Stiefkinder von Rot-Grün, die aus ideologischen Gründen die Einheitsschule fokussieren. Der Senat nimmt in Kauf, dass die Attraktivität der Gymnasien abnimmt.“ Auch bei der Aktion „Da fehlt was“ der CDU-Fraktion war bei dieser Schulform mit Abstand der meiste Unterrichtsausfall dokumentiert worden. Vom Bruch erinnert daran, dass der Unterrichtsausfall und die unzureichende Lehrerzuweisung nicht nur die Schulen und das jeweilige Kollegium belaste, sondern auch Familien. „Vor allem berufstätige Eltern geraten in die Bredouille, wenn sie kurzfristig Betreuung organisieren müssen, weil die Schulstunde mal wieder nicht stattfindet“, so der CDU-Politiker.



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