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16.04.2015
Verspätet, unvollständig, zu hoch: Zahlen bestätigen Unterrichtsausfall auf Rekordniveau
Zahlen zum Unterrichtausfall
Die heute von der Bildungssenatorin Eva Quante-Brandt (SPD) vorgestellten Zahlen zum Unterrichtausfall haben die Vermutung der CDU-Fraktion bestätigt: In Bremen fällt nach wie vor massiv der Unterricht aus. In 2014 sind 329.616 Stunden nicht regulär erteilt worden, davon sind etwa ein Drittel (101.240 Stunden) komplett ausgefallen. Besonders betroffen sind Gymnasien und Oberschulen.
Dr. Thomas vom Bruch
„Das ist eine Bankrotterklärung für die Schulpolitik der SPD. Die Bildungssenatorin hat viel zu lange versucht, die nun öffentlich gewordenen Missstände unter Verschluss zu halten und zu beschönigen. Nun wird das Ausmaß deutlich. Kinder und Jugendliche haben aber ein Recht auf Unterricht“, betont der bildungspolitische Sprecher Dr. Thomas vom Bruch. Dass Unterricht stattfinde, sei ein wesentliches Qualitätsmerkmal von Bildung: „Denn der schlechteste Unterricht ist der, der gar nicht erteilt wird“, macht der Bildungsexperte deutlich. Die CDU-Fraktion hat für die kommende Stadtbürgerschaft dazu ein Thema für die Aktuelle Stunde eingereicht: „Unterrichtsausfall in Bremen auf Rekordniveau.“ Die Christdemokraten fordern 100 neue Lehrer zum neuen Schuljahr einzustellen.

Dr. Thomas vom Bruch erinnert daran, dass die Bildungsbehörde nur auf mehrfachen Druck der CDU überhaupt Zahlen veröffentlicht hat. „Auch die jetzt der Deputation vorgelegten Zahlen sind unvollständig. Die Daten zum ersten Schulhalbjahr 2013/14 fehlen. Angesichts dessen und der zeitlichen Verzögerung stellt sich unweigerlich die Frage, wie gründlich und strukturiert das Bildungsressort in den vergangenen Jahren dokumentiert hat“, kritisiert vom Bruch. Nach seiner Ansicht kommen die nun von der Bildungssenatorin angekündigten Maßnahmen zu spät und sind unzulänglich. „Sie reichen nicht aus, um dem Unterrichtsausfall wirksam begegnen zu können. Es führt kein Weg daran vorbei, zu erkennen, dass wir in Bremen mehr Lehrer brauchen“, so Dr. Thomas vom Bruch. Hoher Unterrichtsausfall und die unzureichende Lehrerzuweisung belaste die Schulen und das jeweilige Kollegium, aber auch Familien, die auf verlässliche Betreuung angewiesen seien.



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