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08.09.2015
Strohmann/Kastendiek: „Liegestühle ersetzen keine Konzepte“
CDU-Fraktion fordert Neuanfang bei Innenstadtentwicklung

Zu dem Rückzug des Unternehmens Ullmann am Wall zum Ende des Jahres erklärt der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Heiko Strohmann:

„Die Kapitulation des Einrichtungshauses Ullmann am Wall und dessen kompletter Rückzug aus Bremen ist ein weiterer Beleg für die gescheiterte rot-grüne Innenstadtentwicklung der letzten fünf Jahre.

Neue Flaniermeile am Wall?

Die Ideenlosigkeit der verantwortlichen Senatoren Martin Günthner (SPD) und Joachim Lohse (Grüne) kennzeichnet sich durch die Absicht, den Abschnitt am Wall zur Einbahnstraße zur erklären. Quasi als einzige Notmaßnahme holt der Verkehrssenator damit alte Ansätze aus den Neunziger Jahren aus der Schublade, die schon damals in einem anderen Abschnitt gescheitert sind. Eine Einbahnstraße macht nur Sinn, wenn sie fortlaufend als Cityring gedacht wird. Auf lediglich einen einzelnen Straßenzug zu schauen, ist generell zu kurz gedacht, aber leider symbolhaft für die rot-grünen Fehlzündungen in Sachen Innenstadtentwicklung."

Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Jörg Kastendiek, ergänzt:

„Schicke Blumenkübel, Liegestühle und Hinweisschilder ersetzen kein Konzept, das sehen offenbar auch die Kaufleute so. Eine zukunftsfähige Innenstadt muss ganzheitlich gedacht werden. Statt unprofessionellem Stückwerk sollten Senatoren Günthner und Lohse deshalb bei der Innenstadtentwicklung endlich den offenen und ehrlichen Neuanfang wagen. Die Ansätze von vor fünf Jahren von den Senatoren Loske und Günthner gehören in den Reißwolf. Statt nach der Pleite auf dem Ansgarikirchhof und dem Aus für das City-Center in den programmatischem Tiefschlaf zu verfallen, steht Rot-Grün in der Verantwortung, schnell ein neues Konzept auf den Tisch zu legen. Dieses muss die Verkehrssituation zur und die Wegebeziehungen in der Innenstadt berücksichtigen sowie die Trends und die Flächensituation des Einzelhandels. Einkaufcenter in Innenstadtlage sind nach wie vor ein Trend. Das machen andere Städte vor und das das zeigen Studien, wie die des EHI Retail Institute. Für den Wall sollten kurzfristig Sofortmaßnahmen entwickelt werden, welche die Erreichbarkeit und Aufenthaltsqualität stärken. Da reichen Liegestühle im Winter nicht aus. Auch die Abrissarbeiten müssen beschleunigt werden."

Hinsichtlich der Situation am Wall reicht die CDU-Fraktion eine Berichtsbitte für die kommende Wirtschaftsdeputation ein.



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