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13.12.2013
Sandra Ahrens: „Kinder haben im Drogenmilieu absolut nichts zu suchen“
Wirksamkeit der Drogenhilfe fraglich
Verärgert reagiert Sandra Ahrens, kinder- und jugendpolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion, auf die Antwort des Senats auf eine Große Anfrage der CDU zum Thema „Kinder und Jugendliche im Drogenumfeld“. „Diese Antwort ist ein Armutszeugnis der Bremer Drogenhilfepolitik. Die meisten Fragen konnte der Senat nicht beantworten, weil ihm die abgefragten Daten nicht vorliegen. Wer die Auswirkungen seines Handelns nicht kennt, kann aber auch die Wirksamkeit nicht überprüfen“, kritisiert Sandra Ahrens.
Antwort des Senats auf die Große Anfrage "Kinder und Jugendliche im Drogenumfeld"

Klar ist, dass weiterhin Kinder in Bremerhaven und Bremen im Drogenmilieu leben müssen und in ihren Familien in direkten Kontakt mit Drogen kommen. Wie viele Kinder genau betroffen sind weiß der Senat nicht. Laut der Antwort des Senats wurden zwischen Mai 2012 und September 2013 85 von 113 Kindern und Jugendlichen, die bei drogenabhängigen Eltern leben, positiv auf Drogen getestet. In der Stadt Bremen waren 42 dieser Kinder jünger als 6 Jahre, in Bremerhaven waren 9 Kinder im Alter zwischen 2 und 8 Jahren betroffen. „Dieser Befund ist erschreckend. Er zeigt, dass die zuständigen Behörden die Probleme nicht in den Griff bekommen und mit ihrer bisherigen Strategie gescheitert sind. Die Drogenhilfe darf nicht weiter auf Kosten der Gesundheit der Kinder von Suchtkranken organisiert werden. Kinder haben im Drogenmilieu absolut nichts zu suchen“, so Ahrens.

Seit 2007 werden bei Kindern von drogenabhängigen und substituierten Eltern, die im Hilfesystem der Sozialbehörde erfasst sind, Haaranalysen durchgeführt um festzustellen ob sie mit Drogen in Kontakt kommen und ob Abhängigkeiten vorliegen. Dennoch bleiben die Kinder, bei positivem Drogenbefund, in vielen Fällen weiter in der Obhut der Eltern. „Wenn Eltern Drogen nehmen, müssen deren Kinder geschützt werden und dürfen nicht zu Therapiezwecken weiter gefährdet werden. Diesen Schutz muss der Senat zukünftig endlich umsetzen“, fordert Sandra Ahrens.


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