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02.02.2016
Christine Schnittker: „Gymnasiales Angebot in Bremerhaven offenkundig nicht ausreichend“
Bremerhavener Schüler wollen auf niedersächsische Gymnasien
Die Diskussion um den Schulwechsel von Bremerhavener Schülern an niedersächsische Gymnasien ist für die die Bremerhavener CDU-Abgeordnete Christine Schnittker ein Indiz, dass das gymnasiale Angebot in der Seestadt selbst ausgebaut werden muss.
Christine Schnittker
„Wenn Eltern ihre Kinder auf Gymnasien ins niedersächsische Umland schicken, dann sind offenkundig Angebot und Anzahl gymnasialer Schulplätze in Bremerhaven nicht ausreichend. Da gibt es also Handlungsbedarf, denn Schulvielfalt muss vornehmlich auf dem Willen der Eltern und Schüler beruhen. Ein Oberschulkorsett brauchen wir nicht“, macht Schnittker deutlich. Die Christdemokratin wirbt für eine unideologische  Diskussion über ein gymnasiales Zusatzangebot. 

Unbetroffen davon sei aber die Notwendigkeit,  dass die vom Bildungsressort angekündigte Neuverhandlung der Gastschulgeldvereinbarung zwischen den Ländern Bremen und Niedersachsen von Bildungssenatorin Claudia Bogedan (SPD) zügiger vorangetrieben werde. Hintergrund ist, dass im Saldo 2.052 mehr Schülerinnen und Schüler aus Niedersachsen eine Schule in Bremen besuchen als umgekehrt. Für sie zahlt Niedersachsen nach einer seit über 20 Jahre alten Vereinbarung einen faktischen Pro-Kopf-Betrag von derzeit nur 1.900 Euro. Dem gegenüber stehen durchschnittlich 6.100 Euro, die Bremen tatsächlich pro Schüler an öffentlichen Schulen aufwendet. „Eine neue und gerechtere Vereinbarung mit Niedersachsen wäre für Bremen als Haushaltsnotlageland enorm wichtig. Bremen bezahlt aktuell mehr als zwei Drittel der Kosten für die Beschulung niedersächsischer Schüler aus eigener Tasche. Das sind immerhin etwa acht Millionen Euro. Aber im Bildungsressort scheint man keine Eile zu haben“, erläutert Schnittker. Obwohl ein Antrag der CDU-Fraktion zu diesem Thema bereits vor mehr als einem Jahr in der Bürgerschaft fraktionsübergreifend Zustimmung gefunden habe, gebe es von der rot-grünen Landesregierung bisher kein positives Verhandlungsergebnis. Die CDU-Fraktion hat für die kommende Bildungsdeputation eine Berichtsbitte angefordert.





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