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04.07.2016
Senat versagt bei Vereinbarkeit von Familie und Beruf
In Bremen fehlen nach wie vor Ganztagsschul- und Hortplätze
Für den bildungspolitischen Sprecher Dr. Thomas vom Bruch und die familienpolitische Sprecherin Sandra Ahrens sind die Medienberichte über fehlende Ganztagsschul- und  Hortplätze und verzweifelte Eltern Ausdruck politischen Versagens des Senats insbesondere bei der Chancengerechtigkeit für Familien und Kinder, aber auch bei der Armutsbekämpfung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Gleichberechtigung.
Dr. Thomas vom Bruch
„Alleinerziehende sind besonders häufig von Armutsrisiken und überdurchschnittlich häufig von Erwerbslosigkeit betroffen. Um sie vor Armut zu schützen und sie bei der Aufnahme eines Arbeitsplatzes oder einer Ausbildung zu unterstützen, ist gerade für sie eine planbare und flexible Kinderbetreuung auch nach der Einschulung ganztägig  wichtig“, betont vom Bruch, der den Armutsausschuss in der vergangenen Legislatur geleitet hat. Es drohe mit Blick auf das kommende Schuljahr ein Versagen in einem zentralen Politikanliegen, der Armutsprävention.

Die familienpolitische Sprecherin Sandra Ahrens betont, dass die Nachfrage an Ganztagsschulplätzen und Nachmittagsbetreuung das tatsächliche Angebot übersteige, sei kein neues Phänomen und auch kein Einzelfall, sondern lange bekannt. Trotzdem schaffe Bildungssenatorin Claudia Bogedan (SPD) es nicht, Eltern verlässliche Betreuungsangebote nach Schulende zu machen. „Auf unzählige Ankündigungen müssen auch Taten folgen. Doch auf die Kita-Misere folgt nun die Hort-Misere. Wie sollen alleinerziehende Mütter oder Väter unter solchen Voraussetzungen eine Ausbildung oder Berufstätigkeit ausüben?“, so Ahrens. Die CDU-Abgeordneten kritisieren, dass der Abgleich zwischen Ganztagsschulausbau und Hortplätzen nach wie vor nicht funktioniere, obwohl die Zuständigkeiten bereits seit einem Jahr in einem Ressort zusammengefasst worden waren. Zuvor waren sowohl Sozial- als auch Bildungsbehörde zuständig.

Für den bildungspolitischen Sprecher vom Bruch hängen die fehlenden Hort- und Ganztagsschulplätze unmittelbar mit dem schleppenden Ausbau der Ganztagsschulen durch die Bildungsbehörde zusammen. „Es ist ein überaus dürftiges Ergebnis für die  Bildungssenatorin, wenn in diesem Jahr nur eine einzige Schule zum Ganztag ausgebaut wird, während die Hortplätze gleichzeitig im höheren Tempo abgebaut werden. Der aktuelle Fall, bei denen der Senat eine Mutter bei der dringend benötigte Ganztagsbetreuung im Regen stehen lässt, zeigt dass der Ganztagsschulausbau schneller und professioneller vorangetrieben, aber auch verlässlich ausgestattet werden muss. Wo Ganztag dran steht, muss er auch vorgehalten werden.  Zur Zeit genügt er nicht den Anforderungen“, macht Dr. Thomas vom Bruch deutlich.



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