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07.07.2016
Bildungsbehörde offenbar ganztags ohne Plan
CDU-Fraktion kritisiert Konzeptlosigkeit bei Ganztagsschulausbau
Der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Dr. Thomas vom Bruch, fordert angesichts des Chaos beim Ausbau von Ganztagsschulen von Bildungssenatorin Claudia Bogedan (SPD), schnellstmöglich ein Konzept vorzulegen, das endlich ein transparentes Vorgehen sowie klare Kriterien und Beteiligung  für die Umstellung von Schulen auf Ganztag darlegt.
Dr. Thomas vom Bruch
 „Auf das Planungschaos folgt nun das Kompetenzgerangel. Es muss endlich Schluss damit sein, dass der Ganztagsausbau in Bremen an den Schulen vorbei von der Bildungsbehörde willkürlich und offenbar völlig konzeptlos gewürfelt wird. Ein so wichtiges Großprojekt muss mit einer Strategie unterlegt werden, die für alle Beteiligten einen Planungshorizont aufzeigt und nachvollziehbare Kriterien benennt, auf deren Grundlage Schulen zukünftig auf Ganztag umgestellt werden“, so vom Bruch. Dafür müsse man unter anderem die Sozialindikatoren der Stadtteile einbeziehen, aber auch örtliche Bedarfe, bauliche Voraussetzungen und Meinungen der Eltern und Kollegien berücksichtigen. Das aktuelle Kompetenzgerangel hält der CDU-Abgeordnete für den Ausdruck von Unzufriedenheit der Koalitionsfraktionen mit der Arbeit der Bildungsbehörde. „Es hilft in der Sache aber nicht weiter, sich die Verantwortung gegenseitig zuzuschieben.“

Er erwarte von der Bildungssenatorin eine mittelfristige Ausbauplanung hinsichtlich zukünftiger Ganztagsschulen, die auch frühzeitig an  Schulen, Lehrer und Eltern kommuniziert werde. „Wir haben in den vergangenen Monaten erlebt, dass es mit Hauruck-Verfahren ‚von oben‘ nicht funktioniert. Wenn Schulen quasi mit der Umstellung auf Ganztag überfallen werden oder es gegen ihren Willen geschieht, leidet die Akzeptanz und letztendlich die gesamte Unterrichtsqualität. Ganztag lebt von der überzeugten und aktiven Beteiligung der Schulen“, sagt der bildungspolitische Sprecher. Von acht im Doppelhaushalt 2016/17 hinterlegten Ganztagsschulen werde 2016 gerade mal eine realisiert. Mehrere Schulen hatten zuvor abgesagt, weil sie den Auftrag dazu von der Bildungsbehörde sehr kurzfristig und erst nach den Schulanmeldungen erhalten hatten. „Seit Monaten verstolpert Rot-Grün das Reformvorhaben, hinzu kommt eine unprofessionelle Kommunikation mit den Schulen. Ich sehe die Gefahr, dass wir ähnlich wie bei der holprigen Inklusionsumsetzung, auch beim Ganztag die Schulen zu Lasten der Qualität überfordern“, sagt vom Bruch abschließend.





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