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14.07.2016
Kastendiek: „Geheimdiplomatie sorgt nicht für Aufklärung, sondern für Verunsicherung“
Sorge um Zukunft der Mitarbeiter bei der Llyod-Werft
insichtlich der drohenden Auftragsverluste für die Llyod-Werft in Bremerhaven ist der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Jörg Kastendiek, besorgt um die Zukunft der über 400 Arbeitsplätze bei der Werft. „Die Mitarbeiter wollen und verdienen Klarheit und Ehrlichkeit. Die bisherigen Stellungnahmen der handelnden Akteure haben dazu nicht beigetragen, sondern stiften eher Verunsicherung“, macht Kastendiek deutlich.
Kastendiek erinnert daran, dass sich an den Projektparametern und Voraussetzungen bei der Vertragsunterzeichnung vor wenigen Monaten nichts geändert habe. „Damals ist die Bedeutung aller vier Standorte des neuen Werftenverbunds hervorgehoben worden. Es haben sich in der Zwischenzeit weder die Abmessungen der Schiffe geändert noch die der Infrastruktur. Insofern stellt sich schon die Frage, was zur veränderten Strategie der Genting-Gruppe geführt hat“, so Kastendiek.

Insbesondere von Wirtschaftssenator Martin Günthner und Oberbürgermeister Melf Grantz (beide SPD) fordert Kastendiek mehr Offenheit gegenüber der Öffentlichkeit und den Mitarbeitern. „Geheime Gespräche in Hinterzimmern mit der Genting-Gruppe und kryptische Andeutungen sorgen nicht für die notwendige Aufklärung, sondern sorgen für Verunsicherung, das ist doch klar. Auch in Anbetracht der Ende 2015 beschlossenen Kajensanierung in Höhe von über 30 Millionen Euro müssen Wirtschaftssenator und Oberbürgermeister ihre scheinbare Geheimdiplomatie irgendwann mal beenden“, fordert der CDU-Abgeordnete.

Um verlässliche Erkenntnisse über den aktuellen Stand der Investitions- und Auftragsplanung der Genting Group für die Lloyd-Werft und die daraus resultierenden Folgen zu erhalten, hat Jörg Kastendiek für die kommende Wirtschaftsdeputation am 10. August einen schriftlichen  Bericht angefordert. „Wenn hier deutliche Korrekturen notwendig werden, ist die Frage, ob das auch Folgen für die bereits Kajensanierung im Kaiserhafen hat“, sagt Kastendiek. Zudem will der wirtschaftspolitische Sprecher  erfahren, inwiefern der Verkauf der BLG-Anteile an der Lloyd-Werft in diesem Jahr an Bedingungen oder Nebenabreden geknüpft war, die die Genting Group einhalten muss.



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