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11.10.2016
Hat Senat die Alarmsignale nicht ernst genommen?
Kellogg-Werk macht dicht
Die CDU-Fraktion zeigt sich angesichts der geplanten Schließung des Bremer Kellogg-Werkes und des drohenden Verlustes von über 200 Arbeitsplätzen in Sorge. „Es ist nicht nur für den Industriestandort bedauerlich, sondern vor allem für jeden einzelnen Arbeitsnehmer tragisch, der voraussichtlich seine Arbeit verlieren wird. Für diese Menschen sozialverträgliche  und faire Lösungen zu finden, muss jetzt Priorität haben“, macht Jörg Kastendiek deutlich.
Jörg Kastendiek
Anders als von Bürgermeister Carsten Sieling und Wirtschaftssenator Martin Günthner (beide SPD) dargestellt, ist die Entscheidung des Unternehmens aus Sicht des wirtschaftspolitischen Sprechers jedoch keineswegs vom Himmel gefallen. Kellogg hatte bereits vor zwei Jahren seine Vertriebszentrale aus Bremen nach Hamburg verlagert. „Das war ein eindeutiges Alarmsignal“, betont Kastendiek.  Es sei eine unglaubwürdige Ausflucht, nun zu behaupten, man habe als Regierungsmitglied von all dem nichts geahnt. Der damalige Bürgermeister Jens Böhrnsen und Wirtschaftssenator Martin Günthner kündigten damals an, Gespräche mit der Kellogg-Unternehmensleitung aufzunehmen, um den Standort zu erhalten. „Angesichts der Situation heute muss man die Frage stellen, ob es überhaupt Gespräche gegeben hat und welche Substanz diese hatten. Der Erfolg ist zumindest ausgeblieben. Das ist auch für die Zukunft der bremischen Industriepolitik bitter“, kritisiert der CDU-Abgeordnete.

Die Entscheidung von Kellogg sei nach der Werksschließung von Coca-Cola und der anstehenden von Aufgabe von Kaffee HAG in Bremen innerhalb weniger Monate ein weiterer Tiefpunkt  eines bedenklichen Negativ-Trends in der Bremer Nahrungsmittelindustrie. „Der Wirtschaftssenator muss die strategischen Säulen seiner Industriepolitik auf den Prüfstand stellen und klar machen, ob und welches Konzept er für die kommenden Jahre hat, um wichtige Industriezweige in Bremen zu halten bzw. sie für den Standort zu gewinnen. Denn Krokodilstränen und Worte der Bedauerung, wenn es zu spät ist, helfen langfristig nicht weiter“, sagt Jörg Kastendiek abschließend.



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