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09.02.2017
Exzellente Wissenschaft darf nicht an Ländergrenzen scheitern
Wissenschaftspolitischen Sprechertagung der norddeutschen CDU-Landtagsfraktionen

Mehr als 60 öffentliche Hochschulen und Dutzende außeruniversitäre Forschungsinstitute bieten ihren 400.000 Studentinnen und Studenten eine hervorragende Ausbildung, schaffen zehntausende Arbeitsplätze und liefern mit ihren Forschungsleistungen wichtige Impulse für Gesellschaft und Wirtschaft weit über die Grenzen Norddeutschlands hinaus. Zum ersten Mal haben sich gestern die wissenschaftspolitischen Sprecher der norddeutschen CDU-Landtagsfraktionen zu einer Tagung im Zentrum für Meeresforschung (MARUM) in Bremen getroffen.

Die Resolution der wissenschaftspolitischen Sprecher der norddeutschen CDU-Landtagsfraktionen finden Sie hier.

In einer gemeinsamen Resolution fordern die Wissenschaftspolitiker die Verbesserung der Länderkooperationen und eine engere Zusammenarbeit in Hochschulfragen. „Exzellente Wissenschaft darf nicht an Ländergrenzen scheitern. Statt Kleinstaaterei müssen die gemeinsamen Stärken und Erfolge in den Fokus gerückt werden.  Es gibt viel Potential bei den Möglichkeiten der länderübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen“, erklärt Susanne Grobien, wissenschaftspolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion.  Dazu zählen aus Sicht der CDU-Wissenschaftsexperten zum Beispiel die gemeinsame Weiterentwicklung von Studiengängen, Forschungskooperationen, Exzellenz-clustern und anderen koordinierten Programmen.

Die wissenschaftspolitischen Sprecher der norddeutschen CDU-Landtagsfraktionen fordern von ihren Landesregierungen mehr Anstrengungen im Bereich Exzellenzförderung. Von  derzeit 45 Graduiertenschulen entfielen lediglich drei auf Norddeutschland, nur acht von 43 Cluster liegen in Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. „Wir im Norden sind im Bereich der Spitzenforschung im Vergleich zu den anderen Regionen Deutschlands und insbesondere den internationalen Konkurrenten stark unterrepräsentiert. Für exzellente Forschung brauchen Hochschulen aber auch exzellente Rahmenbedingungen, da sind die Landesregierungen gefragt“, macht Grobien deutlich. Ideologisch motivierte Einschränkungen der Freiheit von Forschung und Lehre, etwa durch gesetzliche Zivilklauseln, lehnen die CDU-Wissenschaftsexperten ab.

Bei ihrer Tagung im MARUM legten die wissenschaftspolitischen Sprecher einen weiteren Schwerpunkt auf die Meeresforschung, eines der herausragenden Forschungsfelder der Wissenschaft im Norden. Die Sprecher sind sich einig darin, die Vielfalt an Forschungseinrichtungen zu erhalten, künftig aber bei neuen (Förder-)Projekten  enger zu kooperieren.  Die derzeit diskutierte Gründung einer Deutschen Allianz für Meeresforschung wird von den wissenschaftspolitischen Sprecherinnen und Sprechern ausdrücklich begrüßt und unterstützt.




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