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20.02.2017
Kastendiek: „Rot-Grüne Flächenpolitik führt zur schrumpfenden Stadt“
Zu wenig Gewerbeflächen: Unternehmen gehen nach Niedersachsen
Weil die Reserve und damit das Angebot von Gewerbeflächen in Bremen in den vergangenen Jahren stark gesunken sind, weichen offenbar immer mehr Unternehmen ins niedersächsische Umland aus. Das legen die Ergebnisse eines Berichts von Engel und Völkers Commercial nahe. „Wer wie Bürgermeister Carsten Sieling die wachsende Stadt verspricht, aber nichts unternimmt, Menschen und Unternehmen an Bremen zu binden, dessen Visionen sind leere Luftschlösser.
Jörg Kastendiek
Das Beispiel schnell verfügbarer und passgenauer Gewerbeflächen ist ein markantes Beispiel, wo die niedersächsischen Umlandgemeinden Bremen abhängen. Die aktuelle rot-grüne Flächenpolitik führt zu einer schrumpfenden Stadt “, kritisiert Jörg Kastendiek.

Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion weist darauf hin, dass sich die Reserve an erschlossenen und kurzfristig vermarktbaren Gewerbe- und Industrieflächen in der Stadt Bremen zwischen 2004 bis 2015 von 197 ha auf 109 ha fast halbiert habe. Die niedersächsischen Nachbarkommunen übertreffen dieses Angebot mit rund 270 ha Dispositionsreserve deutlich. „Gewerbeflächenpolitik ist eines der wichtigsten Instrumente, um als Kommune attraktive und bedarfsgerechte Angebote an Unternehmen zu machen. Aber Rot-Grün nutzt es nicht. Im Gegenteil: Sie sind mit ihrem koalitionsinternen Streit über Flächenpolitik beschäftigt “, erklärt Kastendiek. Die CDU-Fraktion fordert deshalb eine Verdopplung der durchschnittlichen  jährlichen Gewerbeerschließung von knapp 15 (Durchschnitt seit 2008) auf mindestens 30 Hektar.

Neben der Ausweitung des Flächenangebots für Industrie- und Logistikbetriebe setzt sich Kastendiek dafür ein, auch bedarfsgerechte und stadtteilnahe Gewerbeflächen für kleinere Unternehmen sowie das Handwerk in Bremen zu entwickeln. „Wer als Stadt wachsen will, muss in der Lage sein, dem Mittelstand betriebsindividuelle Angebote hinsichtlich, Größe, Zuschnitt oder Lage zu machen. Aber auch da kann die rot-grüne Regierung die Nachfragen  nicht bedienen“, so der CDU-Abgeordnete. Entwicklungspotenzial sieht die CDU mit entsprechenden Maßnahmen z.B. in der Airport Stadt, in Bremen-Nord, auf dem Brinkmanngelände in Woltmershausen oder im Bremer Westen bis an die A27 (s. dazu Drs. 19/386 S).




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