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22.03.2017
Hinners: „Innensenator bekommt hohe Kriminalität nicht in den Griff“
Kriminalstatistik 2016 vorgestellt
Mehr Diebstähle, mehr Körperverletzungen und mehr Drogendelikte. Die Zahl der Straftaten im Land Bremen ist 2016 gegenüber zum Vorjahr weiter angestiegen. Das geht aus der heute von Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) vorgestellten Kriminalstatistik hervor. Für Wilhelm Hinners, innenpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion, das traurige Ergebnis einer verfehlten Personalpolitik. „Die Zahlen belegen es jedes Jahr aufs Neue, Innensenator Mäurer bekommt die hohe Kriminalität nicht in den Griff. Anstatt die richtigen Schlüsse aus der Statistik zu ziehen, verharrt er in Untätigkeit und die dringend notwendige personelle Verstärkung der Polizei bleibt aus“, so Hinners.

Wilhelm Hinners
Probleme bereitet nach wie vor eine kleine hochkriminelle Gruppe von ausländischen Jugendlichen und Heranwachsenden.  Diese minderjährigen Intensivtäter sind für eine Vielzahl von Straftaten verantwortlich. Ein Viertel der Delikte in dieser Altersgruppe geht auf ihr Konto. „Es ist bedauerlich, dass der Senat sich von der geschlossenen Unterbringung für diese Jugendlichen und Heranwachsenden vollkommen verabschiedet hat. Wie die Statistik zeigt, ist eine solche Einrichtung mit pädagogischer Betreuung absolut notwendig. Rot-Grün sitzt das Problem dagegen aus und lässt die Zeit für sich arbeiten. Mit Erreichung der Volljährigkeit sollen die Jugendlichen in ihre Heimatländer einfach zurückgeführt werden. Eine solche Abschiebung ist praktisch unmöglich. Verantwortungsvolle Politik sieht anders aus“, ärgert sich Hinners.

Die Zahl der Delikte gegen Senioren (SÄM – Straftaten zum Nachteil älterer Menschen) ist ebenfalls weiter ansteigend. Mehr als 820 Fälle wurden im vergangenen Jahr zur Anzeige gebracht. „Dabei gehen die Täter immer mit perfideren Betrügereien ans Werk und reisen von Land zu Land und sind so schwer zu erwischen. Hier erwarte ich geeignete Präventionsmaßnahmen, eine bundesländerübergreifende Zusammenarbeit und eine konsequente Strafverfolgung“, erklärt der innenpolitische Sprecher. 

Nicht zufriedenstellend ist weiterhin die Zahl der Wohnungseinbrüche im Land Bremen. Die Aufklärungsquote  dieser Straftat liegt nur bei 9 Prozent. „Damit ist Bremen weit hinter der bundesweiten Aufklärungsquote. Trotz Schwerpunktmaßnahmen gelingt es dem Innensenator nicht hier für Verbesserung zu sorgen. In Bremen haben Kriminelle immer noch zu leichtes Spiel. Das muss sich schnellstmöglich ändern“, fordert Hinners.




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