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26.07.2017
Kastendiek: „Neuaufstellung der bremischen Innovationsförderung ist überfällig“
Aktuelle Studie stellt Bremen ein schlechtes Zeugnis aus
Jörg Kastendiek, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion, erneuert seine Forderung nach einer inhaltlichen Neuaufstellung der bremischen Innovationsförderung: „Der gestern veröffentliche Innovationsatlas des IW Köln erhärtet den Befund, auf den wir seit Jahren hinweisen: Bremen hat als Innovations- und Technologiestandort erheblichen Aufholbedarf, wenn es nicht den Anschluss im Standortwettbewerb verlieren will.“
Jörg Kastendiek
Bereits 2014 hatte die CDU-Fraktion in einem Strategiepapier zur Innovations- und Technologiepolitik sowie in einem Antrag für die Bremische Bürgerschaft (Drs. 18/1531) unter anderem gefordert, Zuschussförderungen auch außerhalb der drei bremischen Innovationscluster wieder einzuführen, Cluster- und Netzwerkmanagements auszubauen sowie Patentverwertungen und Ausgründungen von Forschungseinrichtungen in Bremen stärker zu fördern. „Diese Forderungen sind aktueller denn je“, so Kastendiek.

Denn der rot-grüne Bremer Senat habe auf diesem wichtigem Feld leider wenig bis nichts getan. „Wer bei nach innovativen Ideen sucht, wird enttäuscht“, resümiert der Wirtschaftsexperte. Stattdessen doktere der Senat mit der Verlagerung der Innovationsabteilung der WFB in das Wirtschaftsressort an Organisationsstrukturen herum. Kastendiek: „Dies ersetzt jedoch kein inhaltliches Konzept“. Dabei müssten neben Produkt- auch Prozessinnovationen stärker in den Blick genommen werden. Außerdem gelte es zu überprüfen, ob der Fokus auf wenige Branchen-Cluster noch richtig sei. „An der Entwicklung der Offshore-Windindustrie in Bremerhaven lässt sich beobachten, dass es gefährlich sein kann, zu sehr auf eine einzelne Branche zu setzen. Wir müssen daher Cluster stärker themenspezifisch ausrichten sowie die europaweite Vernetzung der Innovationsregionen untereinander vorantreiben“, erklärt Kastendiek. Die CDU-Fraktion werde ihre Forderungen demnächst in einem Antrag für die Bremische Bürgerschaft einbringen.

Hintergrund: Im Innovationsatlas 2017 des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) schnitt das Land Bremen auf vielen Feldern schlecht ab. So hatte Bremen von allen drei Stadtstaaten mit 1,1 Prozent die niedrigste Forschungs- und Entwicklungsintensität (FuE-Aufwendungen der Wirtschaft in Prozent der jeweiligen Bruttowertschöpfung) zu verzeichnen und lag damit weit entfernt vom Bundesdurchschnitt von 2,1 Prozent und dem EU-Ziel von 2,0 Prozent. Bei der Gründungsintensität in innovationsaffinen Branchen (Neugründungen gemessen an der Gesamtzahl der aktiven Unternehmen) und den Patentanmeldungen (gemessen an der Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten) landete Bremen im Bundesländervergleich auf dem vorletzten Platz.



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