Hintergrund
  • Teaser
  • Teaser
  • Teaser
  • Teaser
  • Teaser
Social Network I Social Network II Social Network V Auf Kontrastseite umschalten Schrift vergrößern Schrift verkleinern
18.08.2017
Vom Bruch: „Katastrophale Gesamtschau, die Bremen als Standort schadet“
Zum Bildungsmonitor 2017
Der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Dr. Thomas vom Bruch, sieht den aktuellen Bildungsmonitor des Instituts der deutschen Wirtschaft als weitere Dokumentation für die großen Defizite  der rot-grünen Bildungspolitik. „Ohne die  verhältnismäßig guten Ergebnissen im Hochschul- und Berufsschulbereich sähe es noch düsterer für Bremen aus“, macht vom Bruch deutlich.
Dr. Thomas vom Bruch
Bei den Handlungsfeldern Schulqualität und Ausgabenpriorisierung liegt das Bundesland auf dem letzten Platz, die Bildungsarmut ist besonders ausgeprägt. „Die Schulqualität wird so schlecht bewertet, dass die vorgesehene Skala nicht ausreicht. Auch wenn die zugrunde liegenden Daten der Studie aus den Vorjahren stammen, ist die Gesamtschau katastrophal. Sie schadet nicht nur den Schülern, die um gerechte und angemessene Chancen gebracht werden, sondern auch dem Standort Bremen im Allgemeinen. Zum Beispiel bei der Einwohnergewinnung und dem vom Bürgermeister so vollmundig propagierten Ziel der wachsenden Stadt“ erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende.

Die Autoren der Studie stellen zudem heraus, dass die Missstände nicht allein mit nur mehr finanziellen Mitteln zu beheben sind. „Das relativiert auch die aktuell angekündigten Etatsteigerungen im Bereich Bildung. Denn so notwendig sie sind, es kommt vor allem darauf an, dass die Mittel auch zur Qualitätssteigerung eingesetzt werden“, so der bildungspolitische Sprecher.  Es sei auch klar, dass bei der durch die Studie nochmals belegten äußerst schwierigen Ausgangsituation die angekündigte Erhöhung der Haushaltsmittel zu keinem Sprint im Ranking führen könne. „Was seit Jahren verschlafen worden ist, lässt sich nicht nur mit mehr Geld beheben – und schon gar nicht auf einen Schlag“, so vom Bruch.  Darüber könne auch das gebetsmühlenartige Rufen nach dem Bund von Rot-Grün nicht hinwegtäuschen. „Das unterstreicht eher das eigene Versagen.“ Es gebe systemische Mängel im Bildungsbereich, die angepackt werden müssten. Ein Indiz dafür sei zum Beispiel,  dass Bremen nicht nur überdurchschnittlich viele schwache Schüler auf der untersten Kompetenzstufe habe, sondern auch sehr wenige im oberste Leistungsbereich. „Bei der Ausstattung der Schulen und der dringend voranzutreibenden Ganztagsschulbetreuung müssen daher die Themen Leistung und Qualität oberste Priorität haben. Mehr Aufholgeschwindigkeit ist in Zeiten der Digitalisierung und zusätzlicher Herausforderungen wie im Bereich der Integration dringend notwendig“, so vom Bruch abschließend.



Diese Meldungen könnten Sie ebenfalls interessieren...
Alle verwandten Meldungen
X
... zur Übersicht
Alle verwandten Dokumente
... zur Übersicht
Like Box
Termine
© CDU FRAKTION BREMEN 2017 | KONTAKT | PRESSEKONTAKT | IMPRESSUM | LOGIN