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29.01.2018
CDU-Fraktion fordert Wechsel beim Vorsitz im Aufsichtsrat der GeNo
Erneute Millionenverluste der GeNo
Angesichts erneuter zu erwartender Verluste von mehr als 12 Mio. Euro bei der städtischen Krankenhausgesellschaft GesundheitNord (GeNo) fordert die CDU-Fraktion den Rücktritt von Gesundheitssenatorin Eva Quante-Brandt als Aufsichtsratsvorsitzende der GeNo. „Der Klinikverbund stolpert von Jahr zu Jahr zu Verlust. Offensichtlich fehlt es an der Spitze des Aufsichtsrates an einer starken Führung.
Thomas Röwekamp
 Es ist seit Jahren nicht gelungen, ein Zukunftskonzept  durchzusetzen, das auch eine wirksame Sanierung beinhaltet. Die Gesundheitssenatorin scheint als Vorsitzende des Aufsichtsrates an dieser Stelle überfordert. Deshalb brauchen wir hier einen personellen Neustart mit ausreichendem Sachverstand“, macht Thomas Röwekamp deutlich.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende macht deutlich, dass die medizinische Leistung an den vier kommunalen Kliniken hervorragend sei und einen guten Ruf genieße. „Es ist das Management, das nicht stimmt.“ Röwekamp weist darauf hin, dass im Vergleich mit anderen kommunalen Kliniken in Bremen zu viel Geld für die Verwaltung, also patientenferne Leistungen, ausgegeben werde. „Das ist seit langem bekannt und trotzdem wird nichts unternommen“, so Röwekamp. Stattdessen schienen sich alle Beteiligten darauf eingerichtet zu haben, dass Bremen fast jährlich mit Millionen Euro an Steuergeldern einspringen müsse. „Das mag ja bequem sein. Es ist gegenüber den Steuerzahlern und Wählern aber verantwortungslos.“  Es brauche sowohl eine neue medizinische Strategie als auch einen verbindlichen Sanierungsplan, der darlege, wie die jährlichen Verluste auf Dauer gemindert werden könnten.

Röwekamp sieht die allzeit drohende Insolvenz der GeNo auch als Nachteil im Wettbewerb um Fachkräfte und als Gefahr für Bremen als Gesundheitsstandort im Nordwesten. „Ein Klinikverbund, der sich seit Jahren am Rand der Insolvenz bewegt, ist nicht die erste Wahl für medizinisches Fachpersonal“, so der Christdemokrat. Als dauerhaft ungelöstes Problem sieht er zudem die hohe und vergleichsweise teure Leiharbeit im medizinischen und pflegerischen Bereich.  „Hier werden seit Jahren Lösungen suggeriert, ohne dass sich eine wirksame finanzielle Entlastung einstellt“, kritisiert Röwekamp.






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