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06.12.2018
Kastendiek: „Rot-Grüne Gewerbeflächenpolitik gefährdet Unternehmensansiedlungen und Arbeitsplätze“
Unmittelbar freies Gewerbeflächenangebot sinkt unter 40 Hektar
„Die Gewerbeflächenreserve schmilzt unter Rot-Grün wie Schnee in der Sonne zusammen, konstatiert Jörg Kastendiek, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion. Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD) musste gestern (5. Dezember) in der Deputation für Wirtschaft, Arbeit und Häfen auf Nachfrage der Christdemokraten eingestehen, dass das unmittelbar freie, d.h. sofort verfügbare Gewerbeflächenangebot in der Stadtgemeinde Bremen zum Jahresende unter 40 Hektar liegen wird.
Jörg Kastendiek
Gründe dafür sind die schleppende Erschließung neuer Gewerbeflächen sowie die hohen Vermarktungszahlen. Kastendiek: „Dieser Wert liegt nur knapp über der jahresdurchschnittlichen Vermarktungsleistung von 31 Hektar (Durschnitt der Jahre 2004-2017). Dies ist für eine angebotsorientierte Gewerbeflächenpolitik viel zu wenig. Notwendig wäre stattdessen eine sofort vermarktbare Reserve in Höhe der dreifachen Jahresvermarktungsleistung, die wir seit Jahren fordern.“

Der CDU-Wirtschaftspolitiker kritisiert, dass ansiedlungsinteressierten Betrieben von der Wirtschaftsförderung in der Stadtgemeinde Bremen aufgrund der Flächenknappheit immer häufiger kein adäquates Angebot gemacht werden kann. Bremen gingen dadurch Unternehmensansiedlungen, Arbeitsplätze und Steuereinnahmen verloren. Kastendiek fordert von Wirtschaftssenator Günthner mehr Tempo und Ehrgeiz bei den bereits beschlossenen Erschließungsvorhaben sowie eine zügige Ausweisung neuer gewerblicher Potenzialflächen. „Wenn die von Bürgermeister Sieling (SPD) angekündigte ‚wachsende Stadt‘ nicht zu einem Luftschloss werden soll, muss der rot-grüne Senat jetzt handeln“, resümiert Kastendiek.

Hintergrund: Die Differenz zwischen dem unmittelbar freien, d.h. sofort für die Vermarktung verfügbaren Gewerbeflächenangebot i.H. von 40 Hektar zur offiziell ausgewiesenen Dispositionsreserve in Höhe von 108 Hektar ergibt sich, wenn man die Dispositionsreserve um die Flächen bereinigt, die bereits fest reserviert bzw. optioniert sind, auf denen Wohnbebauung stattfinden soll, die aufgrund ihrer Lage oder aufgrund von Altlasten nicht marktgängig sind oder die momentan anderweitig (z.B. zur Flüchtlingsunterbringung) genutzt werden.



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