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06.09.2019
Bensch: „Keine Schonfrist: neue Gesundheitssenatorin muss handeln“
GeNo tiefer in roten Zahlen – CDU-Fraktion beantragt Sondersitzung
Der gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Rainer Bensch, zeigt sich bestürzt über das Ausmaß des heute bekannt gewordenen finanziellen Defizits des Klinikverbunds Gesundheit Nord (GeNo). Laut Medienberichten steuert die GeNo auf einen Rekordverlust zu. „Offenbar wird die GeNo dieses Jahr mit einem Defizit von knapp 18 Millionen Euro abschließen.  Seit mehr als zehn Jahren kämpft die GeNo mit millionenschweren Verlusten. Unterstützungsmaßnahmen und Finanzspritzen des Senats liefen ebenso ins Leere wie Maßnahmen des Managements“, erklärt Bensch.
Rainer Bensch
Der gesundheitspolitische Sprecher nimmt die neue Senatorin für Gesundheit in die Pflicht. „In dieser Situation ist Claudia Bernhard sofort gefragt. Bei der GeNo brennt es lichterloh, da kann es keine 100 Tage Schonfrist und keinen Aufschub geben.  Ich erwarte, dass Senatorin Bernhard Verantwortung übernimmt und die GeNo endlich in einen wirksamen Sanierungsprozess führt und zusammen mit der GeNo Geschäftsleitung Lösungen erarbeitet. Dabei sollten sie sich ein Bespiel an den freien Kliniken nehmen, die seit Jahren wirtschaftlich erfolgreich arbeiten ohne finanzielle Unterstützung zu erfahren.“ In einem Brief beantragte die CDU-Fraktion, umgehend eine Sondersitzung der Gesundheitsdeputation für kommende Woche anzusetzen. „Wir können die GeNo und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht bis zur regulären Sitzung Anfang Oktober hängen lassen“, so Bensch abschließend.







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