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23.07.2015
Kastendiek/Strohmann: „Aus für das CityCenter ist krachende Niederlage für die Senatoren Günthner und Lohse“
CDU fordert Sofortmaßnahmen zur Innenstadtentwicklung
„Die Absage des portugiesischen Investors Sonae Sierra für das CityCenter am Ansgarikirchhof ist eine krachende Niederlage für die Senatoren Günthner und Lohse und eine Bankrotterklärung für die Innenstadtentwicklung. Gleichzeitig war die Entscheidung ein Aus mit Ansage“, erklären die CDU-Politiker Jörg Kastendiek und Heiko Strohmann. Gründe für den Rückzug mehrerer Investoren seien die unrealistischen Vorgaben und Annahmen der Stadt gewesen.
„Die Erklärungsversuche von Senator Günthner greifen nicht, da sich spätestens seit Anfang 2015 der Absprung des letzten verbliebenen Investors abgezeichnet hat. Diese Nachricht sollte jedoch offensichtlich über den Wahltermin geschoben werden“, so der wirtschaftspolitische Sprecher Jörg Kastendiek. Leider bewahrheite sich die Einschätzung der CDU-Fraktion, dass Bremen mit dem Ankauf des Lloydhofs im Oktober 2012 25 Millionen Euro Steuergelder in den Sand gesetzt hat.
„Jahrelang hat der Wirtschaftssenator das CityCenter im Ansgarikirchhof als das zentrale Projekt der Innenstadtentwicklung wie eine Monstranz vor sich hergetragen. Andere Maßnahmen, wie die Verbesserung der Aufenthaltsqualität und der Wegebeziehungen sowie die Einbindung von Karstadt und Galeria Kaufhof in städtebauliche Veränderungen seien nicht angepackt worden“, kritisiert Kastendiek: „Nun steht Herr Günthner mit leeren Händen da. Die Innenstadt und die unter großem Wettbewerbsdruck stehenden Einzelhändler haben vollkommen unnötig weitere drei Jahre Zeit verloren.“

Der Baupolitiker Heiko Strohmann fordert ein Sofortprogramm zur Innenstadtentwicklung auf Basis der Vorschläge, die die CDU-Bürgerschaftsfraktion im April 2012 vorgelegt hatte. Kernpunkte des Konzepts waren der Abriss des in die Jahre gekommenen Parkhauses Mitte zur Schaffung neuer Einzelhandels-, Kultur- und Freizeitangebote, die Umwandlung der Knochenhauerstraße in eine begrünte Fußgängerzone und die Verlegung der Parkplätze in den Bereich des Lloydhofs. „Es ist bedauerlich, dass Rot-Grün unsere Vorschläge damals aus falsch verstandener Eitelkeit nicht aufgegriffen hat. Aber es ist noch nicht zu spät für einen Kurswechsel“, so Strohmann.



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