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01.02.2018
Bremen muss auch selbst für attraktivere Arbeitsbedingungen sorgen
Studie prognostiziert Mangel von Grundschullehrern
Laut einer Bertelsmann-Studie fehlen bis 2025 bundesweit 35.000 Grundschullehrer. Auch in Bremen müssen im gleichen Zeitraum 230 neue Vollzeitstellen besetzt werden. Dazu erklärt der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Dr. Thomas vom Bruch:

„Die Entwicklung betrachte ich mit großer Sorge.Auch wenn es sich um ein bundesweites Phänomen handelt, kann der erhöhte Bedarf für die Verantwortlichen vor dem Hintergrund von Inklusion und Ganztag nicht neu sein.
Dr. Thomas vom Bruch
Gerade Bremen als Stadtstaat steht unter besonderem Wettbewerbsdruck mit Niedersachsen und Hamburg. Damit Bremen nicht auch hier abgehängt wird, muss die Bildungssenatorin besonderes Augenmerk darauf legen, Lehrer für unsere beiden Städte zu gewinnen und sie zu halten.

Maßnahmen wie die Gewinnung von Quereinsteigern, höhere Stundendeputate von Teilzeitkräften oder die freiwillige Rückkehr von Pensionären sind kurzfristig richtig, aber keine Lösung auf Dauer. Die angespannte Situation darf zudem nicht zu Lasten der Qualität in Unterricht oder Lehrerausbildung gehen. Neben einer nationalen Kraftanstrengung, wie die bundesweite Stärkung der Ausbildungskapazitäten oder eine bessere Bezahlung von Grundschullehrkräften im Geleitzug aller Bundesländer, muss insbesondere Bremen selbst dafür sorgen,  attraktivere Grundvoraussetzungen für Lehrerinnen und Lehrer zu schaffen.  Denn wie bei anderen Berufsgruppen auch sind die Wertschätzung, die Arbeitsbedingungen und die persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten bei der Wahl des Arbeitsortes von besonderer Bedeutung. Hier gibt es in Bremen und Bremerhaven großen Verbesserungsbedarf. Wenn wie in jüngstem Beispiel beschlossene Entlastungsstunden für Schulen mit schwierigen sozialen und integrativen Herausforderungen monatelang in der Warteschleife des Bildungsressorts hängen, ist das ein falsches Signal an die dringend benötigten Fachkräfte und deshalb fahrlässig. Wer insbesondere junge Lehrkräfte gewinnen will, sollte auch andere Standortfaktoren im Blick behalten und verbessern. Eine zuverlässige und flexible Kinderbetreuung zum Beispiel wäre auch für Lehrerinnen und Lehrer mit eigener Familie ein Argument für Bremen.“




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