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20.02.2018
Ausbau von Kinderbetreuung muss an erster Stelle stehen
Vorschläge zur Betreuungsnot
Insbesondere vor dem Hintergrund der heute angekündigten Demonstration von Eltern der Initiative „Kitanotstand“ geht für die familienpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Sandra Ahrens, der jüngste Vorstoß der Grünen an den Problemen der Kinderbetreuung vorbei. „Mit dem vorgeschlagenen Modell machen die Grünen eine Entscheidung rückgängig, die selbst vor einigen Jahren mit ihrem Koalitionspartner gegen die Stimmen der CDU getroffen haben.
Sandra Ahrens
 So richtig es ist, die Karenzzeiten zwischen dem Übergang von Krippe und Kindergarten kritisch zu überprüfen und damit die Kindergärten möglicherweise zu entlasten: es löst nicht die Betreuungsmisere, die wir in Bremen unter Rot-Grün haben“, sagt Sandra Ahrens.

Statt sich ausschließlich in organisatorischen Detailfragen zu verfangen, müsse der zügige Ausbau an erster Stelle stehen. „Wenn wir Kinder wie auf dem Verschiebebahnhof hin- und herrangieren, zaubern wir dadurch nicht mehr Betreuungsplätze und helfen auch keiner Familie. Deren Ausbau hat Rot-Grün sowohl im Krippen- als auch Kitabereich verschlafen. Sich jetzt an Stichtagen und Karenzkindern abzuarbeiten, ist vor diesem Hintergrund eine Nebelkerze und wird dem Problem nicht gerecht“, macht die CDU-Abgeordnete deutlich. Eine Entlastung der Kindergärten habe zur Folge, dass im U3-Bereich mehr Plätze geschaffen werden müssten. „Wir haben dort weder die Kapazitäten noch steht das zusätzliche Personal zur Verfügung, das für den höheren Betreuungsschlüssel im U3-Bereich notwendig würde“, sagt Ahrens.

Schon jetzt stünden Eltern vor dem Problem, dass sie zwar einen Betreuungsplatz hätten, aber ihre Kinder wegen fehlender Erzieher tageweise nicht abgeben könnten. Sie habe daher großes Verständnis für die Eltern, die heute bei der angekündigten Demonstration ihrem Ärger Luft machen wollen. Die rot-grüne Koalition  habe diese Situation selbst verschuldet, indem sie Fakten und Prognosen ignoriert habe. Schon 2014 hatte eine Studie des Deutschen Jugendinstituts und der Universität Dortmund  1.000 zusätzliche Plätze prognostiziert. „Das war der Grundstein für die fehlenden bis zu 2.000 Elementar- und Krippenplätze in 2016. Auch zum neuen Kitajahr werden laut Statusbericht  1.400 Kinder ihren Betreuungsplatz erst nachträglich erhalten. Die Grünen versuchen sich nun offenbar einen schlanken Fuß zu machen, indem sie ihrem Koalitionspartner SPD die Verantwortung vor die Füße kippen. Die Ressortverantwortung für Kinderbetreuung mit den heutigen Missständen lag aber jahrelang in grüner Verantwortung“, sagt Ahrens abschließend.



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