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18.12.2018
Kastendiek: „Rot-Grüne Ankündigungsparty endet mit Katerstimmung“
Borgward-Ansiedlung immer fraglicher
Angesichts des anhaltenden Stillstands bei der Borgward-Ansiedlung fordert der wirtschaftspolitische Sprecher, Jörg Kastendiek, einen konsequenten Schnitt. „Von der rot-grünen Ankündigungsparty, dass sich mit Borgward eine Traditionsmarke in Bremen niederlässt und auf 10.000 Quadratmetern Hallenfläche hunderte neue Arbeitsplätze entstehen, ist außer Katerstimmung nichts geblieben.
Jörg Kastendiek
Nach großspurigen Ankündigungen und großem Empfangsrummel im Rathaus vor zwei Jahren hat sich das Unternehmen auf Raten von dem Projekt zurückgezogen. Eine Ansiedlung wird immer fraglicher“, macht Kastendiek deutlich. Bereits bei der Übernahme der Bremerhavener Lloyd-Werft durch die malaysische Genting Group habe der Senator voreilig die Sektkorken knallen lassen. Die erwarteten Großaufträge waren schließlich jedoch nach Mecklenburg-Vorpommern gegangen.

Baubeginn der Borgward-Ansiedlung auf dem Grundstück im Güterverkehrszentrum (GVZ) sollte ursprünglich bereits Anfang 2018 sein, eine endgültige Entscheidung des chinesischen Mutterkonzerns steht aber noch immer aus. Es sei deshalb richtig, die reservierten Flächen auch für andere Unternehmen freizugeben, betont Kastendiek. Dies sei auch Thema in der Wirtschaftsdeputation in der vergangenen Woche gewesen. „Das muss jetzt aber auch konsequent erfolgen. Bremen kann es sich nicht leisten, sich Träumereien und Hoffnungen des Wirtschaftssenators hinzugeben, die in völliger Aussichtslosigkeit zu enden drohen.“



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