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03.12.2019
CDU fordert Arbeits- und Berufsbildungsoffensive für Frauen und Alleinerziehende in Bremen
Alarmierende Zahlen zu Alleinerziehenden und Frauen auf dem Bremer Arbeitsmarkt
„Frauen in Bremen haben im Bundesvergleich die niedrigste Erwerbsquote, den niedrigsten Anteil an sozialversicherter Beschäftigung, die höchste Teilzeitquote, die anteilig größten Berufsbildungsdefizite, die höchste Arbeitslosenquote und die längste Verweildauer in Arbeitslosigkeit. Bei dieser Negativaufzählung wird einem ganz schwindelig. Und das existiert unter einer Regierung, die sich das Wort ‚sozial‘ ganz groß ans Revers heftet. Dabei ist das, das Gegenteil von sozial“, empört sich Thomas Röwekamp, Vorsitzender der CDU-Bürgerschafsfraktion, angesichts aktueller Zahlen.
Thomas Röwekamp
Im Land Bremen leben 14.300 Alleinerziehende mit minderjährigen Kindern. Das sind aktuell 23,4 Prozent aller Familien mit Kindern. Etwa 92 Prozent davon sind Frauen. Die Benachteiligung von Frauen und Alleinerziehende am Arbeitsmarkt ist in keinem anderen Bundesland so groß wie in Bremen. Aktuelle Daten der Bundesagentur für Arbeit belegen, dass sich der negative Trend der letzten Jahre noch verstärkt und sich die Erwerbs- und Teilhabechancen für Frauen und Alleinerziehende dramatisch verschlechtert haben. „Bremen kann es sich nicht leisten, auf Frauenkompetenzen zu verzichten. Die niedrigste Frauenerwerbsbeteiligung und der schwer lastende Fachkräftemangel gerade in Frauenberufen, das passt nicht zusammen. Beide Entwicklungen sind Ausdruck einer völlig verfehlten Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik der letzten Jahre in Bremen“, erklärt Röwekamp.

Bestehende Programme kommen bei den Frauen und Alleinerziehenden nicht als echte Lebenshilfe an und sind angesichts der Problemlage nicht einmal ein Tropfen auf den heißen Stein. Seit Januar 2018 läuft das Landesmodellprojekt VIA zur Vermittlung und Integration von Alleinerziehenden an den Standorten Bremen-Nord und Tenever. Bis Oktober 2019 wurden 14 Teilnehmer in den ersten Arbeitsmarkt und 13 Teilnehmer in eine Ausbildung vermittelt. Das Projekt wird mit 1,3 Millionen Euro bis 2021 finanziert und hatte zum Ziel, 200 Alleinerziehende in Arbeit zu bringen. Auch das Netzwerk für Alleinerziehende, welches seit Januar 2019 vom Land mit EU-Mitteln gefördert wird, bleibt unsichtbar.
„Wir müssen hier endlich politisch neu denken und handeln. Wir brauchen keinen Aktionismus und pure Symbolpolitik des rot-rot-grünen Senats. Wir fordern eine ernsthafte und engagierte Politik, die über engstirniges Ressortdenken hinausgeht, mit einer Arbeits- und Berufsbildungsoffensive für Frauen und Alleinerziehende, auch unter Beteiligung der Wirtschaft“, fordert Thomas Röwekamp. Die CDU-Bürgerschaftsfraktion hat das Thema für die Aktuelle Stunde der kommenden Bürgerschaftssitzung angemeldet.






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