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28.04.2020
Michalik: „Klimaschutz und wirtschaftlicher Wiederaufbau müssen zusammen gedacht werden“
Zur Klimaschutzstrategie in Corona-Zeiten
Statt eines Widerspruchs sieht der umweltpolitische Sprecher der CDU-Fraktion Martin Michalik in der Corona-Krise eine Chance für den Klimaschutz. Die bisherigen Klimaschutzanstrengungen dürfen und müssen nicht fallen, meint er.
Martin Michalik
 Die Wirtschaft auf Kosten des Klimaschutzes ankurbeln zu können, sei ein falscher Gedanke, meint Martin Michalik. „Wir haben uns als CDU-Fraktion zur blauen Ökologie bekannt. Das heißt, dass wir in zukunftsfähige Technologien investieren wollen, die es den Menschen ermöglichen, Klimaschutz ohne Verzicht und Deckelung zu betreiben“, sagt Michalik.
 
Das Kraftwerk am Rande der Stadt sei kein Zukunftsszenario, dahin könne man gerade nach Corona nicht zurückkehren. „Wir wollen quartiersbezogen denken, Energieversorgung dezentral aufbauen, zum Beispiel durch Kleinwindkraftanlagen und Solaranlagen, die einzelne Haushalte mit Strom versorgen können“, so der umweltpolitische Sprecher. „Ein ‚zurück in die 80er‘ kann nicht die Lösung unserer schon lange vor Corona entstandenen Probleme sein.“
 
Die Corona-Pandemie lasse viele Menschen über unsere Werte und die Welt, in der wir leben wollen, noch intensiver als zuvor nachdenken. Vom Green Deal und den Zielen, die man verabredet hatte vor diesem Hintergrund abzuweichen, wäre für Michalik ein Widerspruch. „Wir haben in Bremen die einmalige Chance für eine parteiübergreifende Klimastrategie gepackt und eine Enquete-Kommission gegründet, die endlich realistische Klimaschutzziele für 2030 erarbeiten soll. Diese Ziele werden nicht nur klimafreundlich, sondern auch sozialverträglich und wirtschaftlich sinnvoll sein“, meint Michalik. Das stehe nicht im Widerspruch zu einem Hochfahren der Wirtschaft nach Corona.
 
Am 15. Mai wird die Enquete-Kommission unter der Leitung von Martin Michalik erstmals und voraussichtlich physisch tagen. Dann stellen Wissenschaftler des ifeu-Instituts aus Heidelberg ihre Empfehlungen zu den 2030-Klimazielen für das Land Bremen und möglichen Maßnahmen vor. 
 
 
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