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25.09.2020
Averwerser: „Unwissen der Bildungsbehörde ist nicht hinnehmbar“
Zur Gewalt gegen Lehrerinnen und Lehrer
Die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Yvonne Averwerser fragt die Senatorin für Kinder und Bildung nach aktuellen Fallzahlen zu Gewalt an Bremer Schulen.
 
Yvonne Averwerser
61 Prozent der Schulleitungen im deutschen Bundesgebiet berichten von Gewaltvorfällen gegen Lehrkräfte an ihrer Schule. Das hat eine im Auftrag des Verbands Bildung und Erziehung e.V. (VBE) durchgeführte repräsentative Befragung unter Schulleiterinnen und Schulleitern allgemeinbildender Schulen in ganz Deutschland zum Thema „Gewalt gegen Lehrkräfte“ ergeben. Die Zahl habe sich innerhalb von drei Jahren verdoppelt, heißt es in Medienberichten.

Yvonne Averwerser, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion, alarmiert sowohl diese Entwicklung als auch der hiermit in Verbindung stehende Kenntnisstand der Senatorin für Kinder und Bildung. „Als CDU-Bürgerschaftsfraktion bearbeiten wir das Thema Gewalt an Schulen seit längerer Zeit intensiv. Dass die Sprecherin der Bildungsbehörde nicht weiß, wie sich die Gewalttaten an Schulen im Land Bremen entwickelt haben und daher ein standardisiertes Meldeverfahren in Aussicht stellt, wirkt auf mich sehr befremdlich. Nach meiner Kenntnis müssen bereits alle besonderen Vorkommnisse, zu denen Gewalttaten gegen Lehrkräfte unbedingt zählen müssten, von den Schulleitungen unmittelbar telefonisch und persönlich an die zuständige Schulaufsicht gemeldet werden.“
 
Die Aussage der Behördensprecherin könne laut Averwerser zwei mögliche Ursachen haben: „Entweder ist ihr dieses Verfahren bei besonderen Vorkommnissen in Schulen nicht bekannt oder innerhalb der Behörde werden eingehende Meldungen nicht erfasst und aufbereitet.“ Beides wäre nicht hinnehmbar. Die CDU werde die Umfrage des VBE daher zum Anlass nehmen, die Senatorin für Kinder und Bildung nach einer Aktualisierung der Fallzahlen von Gewalt an Bremer Schulen zu bitten.

Zur Sache:
 
Die CDU stellte zuletzt im Jahr 2018 die Kleine Anfrage zum Thema „Gewalt und ihre Vorläufer an Schulen im Land Bremen“ (Drs. 19 / 1770).
 
 
 
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